Energieausweis-Missbrauch: VPD warnt

4. Juli 2008

Der Verband privater Bauherren warnt vor Betrug mit dem Energieausweis. In einer Presseerklärung heißt es, dass Geschäftemacher versuchten, die Unwissenheit von Hausbesitzern auszunutzen, um diesen unnötige Maßnahmen aufzuschwatzen. Gemeint sind sicherlich Hauseigentümer und nicht Hausbesitzer, aber die Botschaft ist klar. Insbesondere wird davor gewarnt, sich an der Haustür ein solches Dokument aufschwätzen zu lassen. hier sei daran erinnert, dass man sog. Haustürgeschäfte noch nach dem Abschluss kurze Zeit rückgängig machen kann. Der VPD bietet auch einen kostenlosen Ratgeber zum Energieausweis zum Download an.

Energieausweis ab heute Pflicht

1. Juli 2008

Heute ist der Stichtag für die Einführung des Energieausweies. Vom heutigen 1. Juli an ist der Energieausweis zunächst für Gebäude, die bis 1965 gebaut wurden, Pflicht.  Auch in den Medien wird fleissig über die Einführung des Energieausweises berichtet, z.B. bei der taz. Mit dem Einführungsdatum ist die Berichterstattung nach oben geschnellt. das ist gut so, dennn es gibt meiner Ansicht nach noch immer Erklärungsbedarf. Hier im Blog versuchen wir schon eine ganze Weile über dne Energieausweis aufzuklären. Fachbegriffe rund um den Energieausweis sind in der Kategorie Fachbegriffe ausführlich erklärt und können leicht über die Suchfunktion gefunden werden. Sinn des blogs war und ist es, über den Energieausweis aufzuklären.

Die Zukunft bleibt spannend. Ich nehme zwar an, dass die Berichterstattung zum Thema Energieausweis nach der Einführung wieder rapide abnehmen wird. Es gilt jetzt zu verfolgen, inwieweit der Energieausweis  ein erfolg wird. Man erhofft sich ja so einiges.Mal sehen, ob der energieausweis die Erwartungen erfüllen kann.

Morgen startet der Energieausweis durch

30. Juni 2008

Am 1. Juli beginnt bekanntlich die schrittweise Einführung des Energieausweises in Deutschland. Hier wurde ja oft die Berichterstattung über den Energieausweis in den Medien kritisiert. eine gelungene Übersicht zum Energieausweis findet man bei hna.de.

Es findet sich auch der bisher eher selten gebrachte Hinweis auf eine steuerliche absetzbarkeit. Zudem wird gut der Unterschied zwischen dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis erläutert.

Die Bundesregierung über den Energieausweis

27. Juni 2008

Die Bundesregierung hat eine offizielle Stellungnahme zur Einführung des Energieausweises für Altbauten auf ihrer eigenen Webseite gepostet. Bundesminister Wolfgang Tiefensee äußert sich darin auch zu einer Zusammenarbeit mit Immobilienscout24. Dabei zitiert der Minister eine studie von Immoscout, nach der 85 % der Befragten der energetische Zustand der von ihnen bewohnten Immobilie wichtig ist.

Ich bin gespannt, inwieweit sich der Energieausweis wirklich auf die Wahl derWohnung und des Hauses  auswirkt. Von problematischen Angaben und Lagen mit mehr Nachfrage als Angebot abgesehen müsste dies ja eigentlich heißen, dass unsanierteAltbauwohnungen und Häuser weniger beliebt werden müssten.

Mangelhafte Energieausweise bei Test entdeckt

23. Juni 2008

Stromtip.de berichtet von einem Test der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Verbraucherschützer haben im internet angebotene Energieausweis eunter die Lupe genommen. Das Ergebnis des Energieausweis-Tests  ist ziemlich haarsträubend. so hat lediglich ein anbieter von 97 überprüften Anbietern auf seiner Homepage alle erforderlichen 14 Kriterien abgefragt. Sehr offensichtliche Fehler wurden nicht erkannt. Ein haus aus dem Jahre 1964 erhielt mit lediglich neuen Fenstern einen Wert der besser lag, als bei einem Neubau. So warnt die Verbraucherzentrale auch explizit davor, dass solche Fehler Schadensersatzforderungen von Mietern und Käufern nach sich ziehen können.

Rückblick auf den Energieausweis

20. Juni 2008

Nein, der Energieausweis ist keineswegs bereits wieder passé. Die sueddeutsche bietet den Lesern einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Energieausweises. Eine recht kurze Zusammenfassung der Entstehungsgeschichte. Wer Informationen zum Energieausweis selbst sucht, wird enttäuscht. aber das ist auch nicht die Intention des Artikels.

dena rät zur Vorlage des Energieausweises

17. Juni 2008

Die Deutsche Energie-Agentur GmBH (dena) hat anlässlich der Einführung des Energieausweises für Häuser bis zum Baujahr 1965 am 1. Juli noch einmal potentielle Mieter und Käufer von Wohnimmobilien dazu aufgerufen, sich den Energieausweis zu dem Gebäude vorlegen zu lassen. Dabei wird die Bedeutung der Farbskalen auf dem Energieausweis erläutert. Besonderes Augenmerk sollte man auf die vorgeschlagenen individuellen Verbesserungsvorschläge richten und bei einem angestrebten Mietverhältnis auch nachfragen, wann diese umgesetzt werden. gleichzeitig wird noch einmal auf dne Unterschied zwischen dem Bedarfs- und Verbrauchsorientierten Ausweis hingewiesen.

Generell ist es sicher richtig, sich den Energieausweis vorzeigen zu lassen. Man sollte sich aber überlegen, dass wenn mehrere Interessenten z.B. für eine Mietwohnung vorhanden sind, die Frage nach der Nachrüstung der Wohnung den Vermieter auch dazu verleiten kann, die Wohnung an eine weniger “nervende” Person zu vergeben. Hier sollte man in der individuellen Situation das richtige Fingerspitzengefühl beweisen und abwägen, ob man die Wohnung nicht auch ohne Nachrüstung akzeptieren kann.

Energieausweis Infos halbiert

16. Juni 2008

Tja, das kann passieren, wenn man Printartikel in den Onlinebereich hinüberrettet. Die Welt zeigt uns beim Thema Energieausweis, dass man manchmal schauen sollte, ob auch die Bilder der Printausgabe mitkommen. Da wäre das Motto “Online first” vielleicht doch etwas besser gewesen. Mich wundert nur, dass es Niemandem beim Korrektur lesen aufgefallen ist. Der Artikel selbst scheint ja auch nicht vollständig zu sein.

Wissen über den Energieausweis

11. Juni 2008

Die Welt stellt eine Umfrage zum Thema Energieausweis vor, wo es darum geht, wie gut Mieter und Hauseigentümer bereits über den Energieausweis Bescheid wissen. Auffällig ist, das an keiner Stelle erwähnt wird, wie viele Menschen überhaupt befragt wurden. insgesamt finde ich den Artikel nicht sonderlich aufschlussreich.

Unkritisch wird festgestellt, dass zukünftige Mieter den Energieverbrauch der zu mietenden Immobilie mit dem Energieausweis besser kalkulieren können. Mögliche Probleme werden dabei außer acht gelassen, insbesondere die Unterscheidung zwischen bedarfsorientierten und verbrauchsorientiertem Ausweis findet keine Erwähnung. Insbesondere werden der Eigentümer und der Besitzer einer Immobilie fröhlich durcheinander gewürfelt, bzw. für gleich erklärt. Als Essenz der Umfrage wird erklärt, dass 71 % der Mieter die Vorteile des neuen Energieausweises noch nicht kennen. Dabei sollte man meiner Ansicht nach lieber dafür sorgen, dass die Nachteile bzw. die Probleme bekannt sind, damit sich künftige Mieter nicht vom schönen Schein eines nicht aussagekräftigen Energieausweises blenden lassen.

Gute Grundinformationen zum Energieausweis

9. Juni 2008

Die EnergieAgentur NRW hat eine Broschüre zum Energieausweis herausgebracht, die sich an Menschen richtet, die sich neu zum Thema Energieausweis informieren möchten. Die Broschüre zum Energieausweis kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden. es ist gut, dass die Berichterstattung zum Thema Energieausweis auch qualitativ zugenommen hat und es mittlerweile wirklich gute Informationen dazu im Internet gibt. Anscheinend musste das Thema erst aktueller werden, damit man sich auch in großen Medienhäusern damit beschäftigt.