Tipps fürs Energiesparen: Standby

7. Mai 2012

Nicht nur der Klimawandel, auch die immer weiter steigenden Kosten für Energie haben in den vergangenen Jahren bei vielen Verbrauchern zu einem Bewusstseinswandel geführt. Mit Blick auf die persönliche CO2-Bilanz ist es wichtig, auch den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Auf diese Weise schont man den eigenen Geldbeutel, zudem muss man sich nicht unbedingt nennenswert einschränken. Durch den Standby-Betrieb etwa verbrauchen viele Elektrogeräte schließlich sogar dann Strom, wenn sie eigentlich ausgeschaltet sind und gar nicht genutzt werden.

Mit Hilfe des Standby-Modus lässt sich ein Gerät jederzeit schnell einschalten, zum Beispiel der Fernseher per Fernbedienung. Allerdings benötigen viele Geräte im Standby-Betrieb sehr viel Strom und bleiben selbst dann in Bereitschaft, wenn sie schon einige Zeit nicht mehr eingeschaltet wurden. Deshalb lohnt es sich, auf Standby zu verzichten und Fernseher, Stereoanlagen und ähnliche Geräte stattdessen ganz abzuschalten.

Foto: miraliki / pixelio.de

Das ist nicht immer ganz einfach, schließlich verfügen viele DVD- oder CD-Player gar nicht über einen richtigen Aus-Schalter. In vielen Büros finden sich ebenfalls Elektrogeräte, die Strom verbrauchen, ohne dass der Nutzer es merken würde. So kann sogar ein ausgeschalteter Computer Energie aus dem Netz ziehen, und auch externe Netzteile von Monitoren oder Laptops verbrauchen Strom, sobald sie an der Steckdose angeschlossen sind.

Viele Stromversorger sowie die Verbraucherzentralen bieten spezielle Strommessgerät zum Verleih an. Mit einem solchen Energiemonitor lässt sich ganz leicht überprüfen, welche Geräte im Haushalt selbst im eigentlich ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. In Baumärkten findet man solche Geräte für etwa 15 bis 30 Euro auch zum Kauf.

Um unnötige Energiekosten zu vermeiden, sollte man bereits beim Kauf darauf achten, dass ein Gerät sich tatsächlich komplett ausschalten lässt. Für bereits vorhandene Fernseher, Monitore oder Stereoanlagen gibt es zudem eine sehr einfache Lösung: Stecker aus der Steckdose ziehen. Natürlich ist das nicht besonders komfortabel, daher gibt es spezielle Steckdosenleisten, die sich ein- und ausschalten lassen. So kann man mit einem Knopfdruck alle daran angeschlossenen Geräte vom Netz trennen und bei der Stromrechnung sparen.

Weshalb auch Immobilienmakler auf den Energieausweis achten müssen

4. Mai 2012

Das Berufsbild des Immobilienmaklers hat sich in den letzten Jahren verändert. Grund sind die gestiegenen Ansprüche der Kunden sowie ein zunehmender Wettbewerb in der Branche. Heute genügt es nicht mehr, Objekte potentiellen Kauf- oder Mietinteressenten einfach nur vorzustellen. Wer einen Abschluss machen will, muss kompetent sein und Immobilien vorschlagen, die zu den Interessenten auch tatsächlich passen.

Einergieausweis (Thorben Wengert/pixelio.de)

Besonders die technischen Aspekte haben stark an Bedeutung gewonnen. Kaufinteressenten und potentielle Mieter möchten wissen, wie es um den Energieverbrauch bestellt ist. In Zeiten hoher Energiekosten ist dies nicht besonders überraschend. Schließlich macht es keinen Sinn, ein Objekt zu bewohnen, das zwar mit einem niedrigen Kaufpreis oder einer niedrigen Miete punktet, aber dafür hohe Energiekosten nach sich zieht.

Vor allem in Immobilienmärkten mit hohem Wettbewerb, wie beispielsweise in Berlin, müssen Immobilienmakler handeln und sich gezielt fortbilden. Für einen Immobilienmakler in Berlin ist es von großem Vorteil, wenn es sich mit Themen wie Energieverbrauch und Energieausweis bestens auskennt. Dieses Fachwissen hilft ihm dabei, potentielle Käufer oder Mieter optimal zu beraten, damit diese am Ende auf eines seiner Immobilienangebote zurückgreifen.

Das Fachwissen eines Immobilienmaklers zum Thema Energieausweis ist aber auch deshalb so wichtig, weil bei den Eigentümern immer noch Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Zwar gilt der Energieausweis längst als verpflichtend, jedoch gibt es immer noch viele Eigentümer, die diesen nicht anfertigen lassen.

Erfahrene Makler befinden sich in der Lage, den Eigentümern genau aufzuzeigen, wo sie Energieausweise zu niedrigen anfertigen lassen können, damit diese wichtigen Dokumente anschließend zur Verfügung stehen. Schließlich haben Kauf- und Mietinteressenten mittlerweile ein Recht darauf, sich die Energieausweise zeigen zu lassen.

Tipps fürs Energiesparen: Licht

12. April 2012

Angesichts der steigenden Energiekosten suchen viele Haushalte nach Möglichkeiten zur Einsparung von Energie. Dabei haben sie zu Recht oft ihre Lampen und Leuchten im Visier und prüfen diese auf mögliche Einsparmöglichkeiten. Die Beleuchtung von Wohnräumen oder dem Umfeld von Häusern und Wohnanlagen bietet in der Tat ein großes Potenzial für Einsparungen. Je älter die Anlagen sind, desto größer ist in der Regel der erzielbare Erfolg. Dabei müssen keineswegs alle Leuchten ersetzt werden sondern es genügt oft ein einfacher Austausch der vorhandenen aber veralteten Leuchtmittel.

Foto: PeterA / pixelio.de

Als wirksamste Maßnahme gilt nach wie vor das Eliminieren der konventionellen Glühlampen aus dem Haushalt. Sie verwandeln etwa 95% des eingesetzten Stromes in Wärme statt in Licht. Ihr Verkauf ist mittlerweile bis auf die Vermarktung von Restbeständen verboten. In die Fassungen mit den Bezeichnungen E14 und E27 können die deutlich effektiveren Energiesparlampen eingesetzt werden. Sie benötigen etwa 10% der Energie zur Erzeugung der gleichen Lichtmenge wie eine Glühlampe. Ähnlich ineffizient wie Glühlampen sind auch die beliebten Halogenlampen. Auch ihre Brenner werden sehr heiß, was allgemein als Hinweis für eine schlechte Energiebilanz dienen kann. In die Fassungen der Halogenrenner passen ebenfalls einige energiesparende Typen der neuen Leuchtmittel. Energiesparlampen erfordern nur relativ geringfügige Investitionen und erzielen sehr gute Spareffekte.

Deutlich höhere Einsparungen lassen sich mit LED verzeichnen. Sie erfordern allerdings höhere Anfangsinvestitionen zum Austausch der gesamten Leuchte. Im Betrieb kommen sie mit etwa 1 bis 2% des Strombedarfes einer Glühlampe aus. Daher eignen sie sich vor allem für Dauerbeleuchtungen wie zum Beispiel an Hausnummern. Ihre Amortisation dauert wegen des noch relativ hohen Anschaffungspreises etwas länger, dafür bieten LED eine extrem lange Lebensdauer. Die größte Einsparung lässt sich beim Licht durch Abschalten erzielen. Mit dem Einsatz von Zeitschaltuhren können Leuchten zu genau festgelegten Zeiten geschaltet werden. Ebenfalls sinnvoll ist der Einsatz elektronisch gesteuerter Bewegungsmelder. Sie schalten Licht tatsächlich nur dann ein, wenn sich jemand in der zu beleuchtenden Region befindet. Nach einer einstellbaren Zeit schaltet der Melder die Leuchte automatisch wieder ab und hilft so mit Elektronik beim Energiesparen.

Energie sparen durch Modernisierungen

3. April 2012

Immer mehr Eigenheimbesitzer sind sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und streben Modernisierungen ihrer eigenen vier Wände an. Zum einen können sie damit einen aktiven Beitrag zur Entlastung der Umwelt beitragen und zum anderen können sie damit natürlich auch immense Kosten einsparen. Wird das eigene Haus beispielsweise gedämmt, so wird dementsprechend auch weniger Energie verbraucht, was sich wiederum positiv auf die Nebenkosten niederschlagen wird. Gleichzeitig kann damit die Wohnqualität erhöht werden.
Allerdings werden für solche Modernisierungen auch die finanziellen Mittel benötigt, die nicht jeder auf dem Sparbuch, Tagesgeldkonto und Co. zur Verfügung hat. Doch viele Eigenheimbesitzer nutzen hierfür einen Bausparvertrag, den sie für die Modernisierungen verwenden können.

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Bausparvertrag für Modernisierungen abschließen

Besonders für Modernisierungsmaßnahmen ist ein Bausparvertrag durchaus empfehlenswert, doch sollte dieser keinesfalls voreilig abgeschlossen werden. Zu viele Anbieter tummeln sich heute auf dem Markt, die die unterschiedlichsten Angebote für den Verbraucher bereithalten. Bevor ein solcher Vertrag abgeschlossen wird, sollte ein Bausparvertrag Rechner genutzt werden. Diese Rechner werden auf zahlreichen Portalen im Internet angeboten, die kostenlos genutzt werden können.
Mit dem Bausparvertrag Rechner können die einzelnen Anbieter miteinander verglichen werden, so dass bereits eine Vorauswahl getroffen werden kann. So ist schnell ersichtlich, welcher der Anbieter die besten Konditionen für einen Bausparvertrag zu bieten hat.

Nicht allein auf die Rechner verlassen
Die Rechner sollten allerdings nur genutzt werden, damit man sich einen ersten Überblick über die jeweiligen Anbieter und deren Konditionen verschaffen kann. Auf ein individuelles Angebot sollte auf gar keinen Fall verzichtet werden, denn dabei werden die eigenen individuellen Anforderungen mit eingerechnet. Der Bausparvertrag Rechner sollte nur als erster Anhaltspunkt genutzt werden. Das persönliche Angebot ist unerlässlich, um den bestmöglichen Bausparvertrag nach den eigenen Bedürfnissen zu finden. Von mehreren Anbietern sollten dann individuell zugeschnittene Angebote eingeholt werden, die anschließend in aller Ruhe zu Hause miteinander verglichen werden können.

Energiesparberatung

31. März 2012

Immer mehr Eigentümer von Häusern oder Wohnungen suchen nach Möglichkeiten, den Energiebedarf ihrer Gebäude zu senken. Die Senkung des Energieverbrauchs ist ein erster, wichtiger Schritt; der Einbau von Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, ist ein weiterer Schritt in die Zukunft. Verschiedene staatliche Förderprogramme helfen dem Sanierungswilligen bei der Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen.

Vor-Ort-Beratung zeigt die Möglichkeiten auf
Am Anfang einer energetischen Sanierung sollte unbedingt eine fachmännische Analyse des bestehenden Zustands stehen, aus der anschließend die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet werden können.

Foto: Alexander Hauk / pixelio.de

Speziell ausgebildete Energieberater übernehmen diese Arbeit und beraten den Hausherren, welche baulichen Maßnahmen in Frage kommen und sinnvoll sind. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert solche Vor-Ort-Beratungen, die von zugelassenen Energieberatern vorgenommen werden. Eine Liste von Beratern findet sich auf der Homepage des BAFA. Der Fachmann erfasst zunächst alle Daten, die den Energieverbrauch des Hauses beeinflussen. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme fasst er in einem Gutachten zusammen. Ausgehend vom Datenmaterial schlägt er empfehlenswerte Sanierungsmaßnahmen vor und prüft außerdem die Möglichkeit, erneuerbare Energie einzusetzen. Abschließend erläutert der Energieberater in einem persönlichen Gespräch die Vorschläge und zeigt auf, wie sich die Maßnahmen am kostengünstigsten realisieren lassen. Gleichzeitig informiert er über die in Frage kommenden Förderprogramme.

Höhe der Förderung
Eine solche Vor-Ort-Beratung wird vom BAFA mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert. Für Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt der Zuschuss maximal 300 Euro, hat das Wohnhaus mindesten 3 Wohneinheiten, gibt es maximal 360 Euro. Lässt sich der Hausbesitzer gleichzeitig über die Möglichkeiten zur Einsparung von Strom beraten, erhöht sich der Zuschuss um 50 Euro. Der Zuschuss ist allerdings auf 50 % der Beratungskosten begrenzt. Den Antrag auf Förderung der Vor-Ort-Beratung richtet der Energieberater an das BAFA, den Zuschuss muss er in voller Höhe bei der Rechnungsstellung berücksichtigen.

Weitere förderfähige Leistungen
Der Zuschuss erhöht sich um weitere 100 Euro, falls entweder eine thermografische Untersuchung des Gebäudes in den Beratungsbericht integriert wird oder eine Luftdichtigkeitsuntersuchung (Blower-Door-Test) vorgenommen wird.

Energiesparen und eventuelle Umbauten vornehmen lohnt sich demnach nicht nur finanziell, sondern ist auch ein Schritt in eine umweltbewusste Zukunft.

Der Energieausweis geht auf Wanderschaft

13. März 2012

Vor nun mehr als drei Jahren hat die Bundesregierung den Startschuss für die Energiewende in Deutschland gegeben. Im Zuge dessen wurde auch der Energieausweis für die Hausbesitzer Pflicht. Häuser mit einer guten Energiebilanz schützen die Eigentümer und Mieter vor steigenden Nebenkosten und liefern auch einen hochwertigen Wohnkomfort. Wenn ein Hausbesitzer einen sehr positiven Energiepass ausgestellt bekommen hat, kann der Mieter davon ausgehen, dass Fensterdämmungen, Heizungen etc. auf dem neusten Stand sind und man sich im Winter damit nicht ärgern muss.

Wer ein neues zu Hause sucht, sollte sich mittlerweile vor Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrages den bedarfsbasierten Energieausweis zeigen lassen. Die energetische Qualität eines Hauses kann somit einfach und unkompliziert eingesehen werden. Der Gutachter nimmt vor Ausstellung des Energieausweises ein Gebäude genau unter die Lupe. So werden Wände, Fenster, Dach und Heizung anhand von einer Farbskala, die von rot bis grün geht eingeschätzt. Dadurch wird gezeigt wie viel Energie im Gebäude benötigt wird.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Deutschland ist, was den Energieausweis betrifft, ein sehr positives Beispiel und wir scheinen einen Exportschlager kreiert zu haben. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat Anfang Februar eine Absichtserklärung mit dem Chinesischen Qualitätszentrum (CQC) unterschrieben, um einen Energieausweis nach deutschem Vorbild für den chinesischen Bedarf zu entwickeln. Das langfristige Ziel der CQC ist es, ein System für die Zertifizierung der Energieeffizienz von chinesischen Gebäuden auszubauen. Zudem will die dena die Mitarbeiter der CQC für die Ausstellung des Ausweises schulen und einen Plan entwickeln, wie die Energieeffizienz der Gebäude gesteigert werden kann.

Seit 2010 stehen die beiden Organisationen in Verbindungen und festigen durch diverse Projekte die Bande. Eines der Projekte bezieht sich auf die Steigerung der Energieeffizient und dem Aufbau der erneuerbaren Energien in China. Es sollen energieeffizientere Baustandards entwickelt werden. Um damit die sehr schnell wachsenden Metropolen nachhaltig gestalten zu können und erneuerbare Energien in das System zu integrieren. Zum Anderen wurden energieeffiziente Schulen in den Erdbeben zerstörten Regionen Sichuan neu aufgebaut.

Man darf gespannt sein wohin der Energieausweis als nächstes exportiert wird und wie das Projekt in China weiter verfolgt wird.

Tipps fürs Energiesparen: Haushaltsgeräte

21. Februar 2012

In den letzten Jahren ist kaum ein anderes Thema in den Medien derart präsent, wie das Einsparen von Energie, der Wechsel des Stromanbieters und der Schwenk der Aufmerksamkeit auf die erneuerbaren Energien. Stromsparen ist in Mode – so einfach kann man den aktuellen Trend in Worte fassen. Wo aber beginnt das Stromsparen? Sollte man bei der Industrie anfangen, die ja schließlich den meisten Strom verbraucht?

Nein, genau das ist nicht der Fall, denn entgegen der Meinung vieler Experten ist nicht die Industrie der größte Stromverbraucher, sondern es sind die privaten Haushalte. Ergo sind es auch die privaten Haushalte, die mit dem Energiesparen anfangen müssen, z.B. durch den Einsatz der richtigen Haushaltsgeräte aber auch durch deren korrekte Bedienung.

Energieeffiziente Haushaltsgeräte kaufen

Foto: fihu / flickr.de

Seit einigen Jahren sind die Hersteller von Haushaltsgroßgeräten gesetzlich verpflichtet, jedem ihrer Produkte einen Nachweis über den Energieverbrauch beizulegen. Dieser wird, zum besseren Verständnis, in einer Energieeffizienzklasse ausgedrückt. Je niedriger der Buchstabe im Alphabet ist, desto besser ist die Energiebilanz des jeweiligen Gerätes. Beispielsweise ist ein Kühlschrank mit der Wertung A+++ ist also z.B. sehr gut, während ein Gerät mit der Note B oder gar C eher nicht angeschafft werden sollte.

Bei Haushaltskleingeräten gibt es eine solche Einstufung noch nicht, jeder der sich ein solches Gerät anschafft, tut jedoch gut daran, sich den Energieverbrauch genau anzuschauen und die Wert mit den Werten anderer Hersteller zu vergleichen. Auf diese Weise kommt man eventuell zu dem Schluss, dass man lieber einen Euro mehr für das Gerät ausgibt, dafür aber unterm Strich viele Euro bei den Energiekosten einspart.

Haushaltsgeräte energieeffizient einsetzen
Besonders wichtig ist auch die Art, wie man seine Haushaltsgeräte verwendet. Ein Fernseher, der z.B. das ganze Jahr über im Standby-Modus ist, verbraucht bis zu 50 Euro Strom – Geld, das man durch einen einfachen Knopfdruck sehr leicht einsparen könnte.
Aber auch Videorekorder, Stereoanlagen und andere Gerätschaften verbrauchen schon im Standby-Modus enorm viel Strom. Wer hier lieber mal ein Gerät ausschaltet, wird sich am Ende des Jahres über eine deutliche Ersparnis bei den Stromkosten freuen können.

Unser Tipp: Schalten Sie die Geräte nicht ständig aus und ein – wenn sie jedoch in den Urlaub fahren oder nachts ins Bett gehen, dann ist der Zeitraum lang genug und ein Ausschalten lohnt sich auf jeden Fall.

Tipps fürs Energiesparen: Wärmedämmung

1. Februar 2012

Die Heizkosten bilden einen sehr großen Anteil in den regelmäßigen Kosten, die für eine Mietwohnung ebenso wie für ein Eigenheim gezahlt werden müssen. Je kälter die Temperaturen im Winter werden, desto höher steigen auch diese Kosten. In einer Mietwohnung kann der Preis für die Heizung fast nur gesenkt werden, indem die Temperatur herunter geregelt wird. Doch im Eigenheim lässt sich der Verlust von Heizenergie effektiver reduzieren.

Foto: Daniel Bleyenberg_pixelio.de

Schwachpunkte erkennen
Jedes Haus hat Schwachpunkte in Sachen Wärmedämmung. Mit einer Wärmebildkamera kann von außen sehr gut gesehen werden, an welchen Stellen die Heizenergie eher nach außen geleitet als in den Wohnräumen gehalten wird. Häufig lassen sich kleine Schwachstellen sehr schnell verschließen, wenn man nur weiß, wo sie sind. So helfen zum Beispiel hochwertige Fenster nur mäßig, wenn die Anbringung ans Haus schadhaft ist. Fensterbänke aus durchgehendem Stein leiten die Wärme ideal nach außen. Solche Wärmebrücken sollten beim Bau eines Hauses daher dringend vermieden werden. Auch Bohrlöcher, die zum Beispiel für ein Gerüst notwendig waren, können zu Wärmebrücken werden, wenn sie nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen wurden. Solche Wärmebrücken fühlen sind im Winter eher kalt an. Die kondensierte Feuchtigkeit der warmen Raumluft siedelt sich dort an und bietet den idealen Nährboden für Schimmel.

Isolierung anbringen

Bei neu gebauten Häusern wird meist eine Wärmedämmung eingeplant, die etwa 15 cm dick auf die gemauerten Wände aufgetragen wird. Bei älteren Häusern ist eine Dämmung in dieser Breite häufig nicht möglich. Doch auch hier kann noch eine sinnvolle Isolierung angebracht werden. Dünnere Dämmstoffe können eine ähnlich gute Wirkung erzielen wie dicke Styroporplatten. Auch der höhere Preis dieser Dämmung kann sich im Laufe der Zeit wirtschaftlich bezahlt machen. Zudem kann über bestimmte Membranen verhindert werden, dass sich durch die Dämmung Feuchtigkeit in den Wänden sammelt. So kann die Gefahr der Schimmelbildung in gedämmten Wänden erheblich verringert werden

Tipps fürs Energiesparen: Eigenschaften des Grundstücks beachten

12. Januar 2012

Energiesparendes Bauen beginnt schon lange vor der eigentlichen Bauphase, bereits beim Grundstückskauf können umweltbewusste Bauherren auf bestimmte Eigenschaften achten, um das Gebäude möglichst ressourcenschonend zu errichten. In den meisten Neubaugebieten müssen Bauherren bestimmte behördliche Auflagen erfüllen, außerdem gibt es Beschränkungen bei der Gebäudeausrichtung und dem äußeren Erscheinungsbild. Die beste Planung wird wertlos, wenn große Südfenster und eine Erdwärmeanlage nicht installiert werden dürfen, weil die Genehmigungen durch das Bauamt nicht erteilt werden.

Zusätzlich ist auch die Lage des Grundstücks beim Hausbau entscheidend. Stehen auf dem Nachbargrundstück eventuell größere Nadelbäume, die auch im Winter das Gebäude beschatten? Liegt das Grundstück an einem Hang? Bereits in der ersten Planungsphase sollten zukünftige Eigentümer die Eignung des Grundstücks und die speziellen Eigenschaften berücksichtigen, damit es während der Bauphase nicht zu bösen Überraschungen kommt, weil erforderliche Genehmigen nicht bewilligt werden und der Bauherr keinen Einfluss mehr darauf nehmen kann. Im schlimmsten Fall muss die komplette Planung geändert werden.

Günstige Voraussetzungen für ein energiesparendes Haus

Foto: RainerSturm_pixelio.de

Schon vor dem Bau sollten zukünftige Hausbesitzer einen besonderen Wert auf die Ausrichtung des Gebäudes legen. Der Bereich des Hauses, in dem sich der größte Teil des alltäglichen Lebens abspielt, sollte nach Süden ausgerichtet werden, da dadurch im Winter weniger Heizenergie aufgewendet werden muss. Schlafzimmer und andere wenig genutzte Räume können dagegen durchaus im Norden liegen, da der Heizbedarf dort ohnehin geringer ist.

In dicht besiedelten Gebieten müssen Bauherren zusätzlich auf die Größe des Grundstücks und die behördlichen Auflagen achten. Wer sich für ein kleineres Grundstück entscheidet, hat unter Umständen nicht den Platz für eine größere Erdwärme- oder Solarthermie-Anlage, außerdem können die möglichen Heizanlagen durch zusätzliche Auflagen deutlich teurer werden. Wenn aufgrund der Auflagen eine Holzpelletheizanlage nur installiert werden darf, wenn der Schornstein mit einem Partikelfilter ausgerüstet ist, können schnell Mehrkosten von mehreren 1000 Euro entstehen, für die ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht. Wer die Lage und die Eigenschaften des Grundstücks von vornherein in die Planungen einbezieht, kann sich viel Ärger und einiges an Zeit ersparen.

Tipps zum Energiesparen: Die richtige Heizungsanlage

22. Dezember 2011

Es ist Winter geworden und am ehesten merkt man das an den fallenden Außentemperaturen. Wenn wir in die Kälte müssen, wappnen wir uns vor der kalten Luft mit dicken Jacken, Schals und Mützen und freuen uns, wenn wir in die gut geheizten Gebäude kommen. Auch in den Wohnungen und Häusern werden die Heizungen angestellt und wir versuchen so die Kälte außen vor zu lassen. Bei den steigenden Heizkosten versuchen wir natürlich effizient die Wärme in die Räume zu lassen und damit umzugehen.

Foto: Andreas Morlok / www.pixelio.de

Mit den steigenden Preisen sollte man versuchen so gut wie möglich mit der Wärme zu haushalten. Entsprechend sollten die Fenster abgedichtet sein, Die Dämmung des Hauses sollte auf dem neusten Stand sein und auch die Heizungsanlage sollte an den modernsten Standards angepasst sein. Früher wurden die Heizkessel noch zu groß ausgelegt, als das Thema der Energiekosten noch nicht so wichtig war. Wenn man in einem älteren Haus mit einem veraltet Heizungssystem wohnt sollte man über eine Modernisierung der Anlage nachdenken. Auch wenn die Kosten erst mal hoch sind, amortisieren sie sich jedoch auf lange Sicht.

Worauf muss man allerdings im Vorhinein achten? Zum Beispiel sollten solche Fragen wie „Welche Heizleistung benötigt ein Einfamilienhaus mit drei Schlafzimmern?“, „Wie groß muss der Warmwasserspeicher ausgelegt sein?“ oder „soll die Heizleistung durch Solarenergiekollektoren unterstützt werden?“ geklärt sein. Bei einem Neubau sind 30 – 80 Watt Heizleistung einzuplanen und bei einem älteren Gebäude 80 – 120 Watt. Bei einer Heizungsanlage – egal wie alt – sollte auf jeden Fall ein Brennwertgerät angebracht sein. Ein Brennwertkessel kann auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas nutzen und so einen circa 10 Prozent höhere Energieeffizienz haben. Eine umweltfreundliche Variante ist eine Holzpellet-Feuerungsanlage, da sie keine Netto-Kohlendioxid-Emissionen erzeugen und sie sind noch sehr preiswert im Unterhalt was die Holzpellets betrifft. Was man immer bei einer Modernisierung der Heizungsanlage bedenken sollte, sind Solaranlagen, die auf den Dächern der Häuser angebracht werden und so bei der Wärmeerzeugung helfen können.

Es gibt viele Möglichkeiten seine alte Heizungsanlage anzupassen und angesichts der steigenden Energiepreise sollte man darüber auch ernsthaft nachdenken. Auf lange Sicht können viele Kosten eingespart werden und man kann etwas gegen eine immer höher werdende Umweltbelastung tun. Bevor man sich für ein System entscheidet, sollte man die entsprechenden Alternativen bei einem Fachmann durchgesprochen und abgeklärt haben.