Energetische Gebäudesanierung
Mittwoch, den 5. September 2007Eine energetische Gebäudesanierung dient in erster Linie der Ausschöpfung von Energieeinsparpotenzialen.
Energieverschwendung durch veraltete Technik
Große Energieverschwender sind vor allem die Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage, aber auch eine nicht mehr zeitgemäße Isolierung der Gebäudehülle, also Außenwände, Keller Dach und Fenster kann den Energieverbrauch in die Höhe treiben.
Der Ablauf der Gebäudesanierung
Die energetische Gebäudesanierung beruht auf einem Gesamtkonzept für das zu sanierende Gebäude, das alle oben genannten Punkte einschließt.
Die Grundlage der energetischen Gebäudesanierung ist eine Bestandsaufnahme durch Fachleute, um die Verbrauchskennzahlen festzulegen und die zukünftigen Wärmedämmwerte zu definieren.
Danach sollte ein Konzept erstellt werden, dessen Umsetzung ebenfalls von Ingenieuren, Energieberatern und Architekten beaufsichtigt und die Fertigstellung abgenommen werden sollte.
Vorteile der energetischen Gebäudesanierung
Nach der Fertigstellung der Sanierung sinkt nicht nur der Energieverbrauch und man sorgt damit für Entlastung im Geldbeutel, sondern der Eigentümer steigert damit auch den Wert der Immobilie. Bei Verkauf oder Vermietung sollte dieser Punkt berücksichtigt werden.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit Gebäudesanierungsprogrammen energieeinsparende Maßnahmen.
Nach einer erfolgreichen energetischen Gebäudesanierung sinkt nicht nur der Verbrauch von Öl und Gas, sondern auch der Ausstoß von CO2 und anderen Abgasen kann verringert werden.