Monatsarchiv für März 2009

Energieausweis in der SZ erklärt

Mittwoch, den 25. März 2009

Die Süddeutsche Zeitung erklärt ihren Lesern recht gut, worauf man beim Energieausweis achten muss. Es wird Seite für Seite beschrieben, was der Leser beachten muss. Die Vorgehensweise finde ich richtig. Gleichzeitig wird Kritik am Energieausweis, bzw. der Art der Ausstellung geübt. Sow ird ein Herr Fischer der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zitiert, der auf Stichproben mit recht katastrophalem Ausgang bei der Qualität der überprüften ausgestellten Ausweise. Ich habe trotzdem meine Zweifel, ob ein Laie erkennen kann, ob ein Ausweis etwas taugt oder nicht. Der ist wahrscheinlich schon glücklich, dass er überhaupt einen Ausweis vorgelegt bekommt und der sicher zufrieden ist, wenn sich die anzeige im halbwegs grünen Bereich bewegt.

Oder sehe ich das zu kritisch?

Effizenzhaus mit Energieausweis

Dienstag, den 24. März 2009

Die Deutsche-Energie-Agentur (dena) möchtte in zukunft Häuser mit dem Siegel Effizienzhaus ausstatten. Die Grundidee ist, dass Bauträger oder Wohnungsunternehmen damit werben können. Mit dem Siegel Effizienzhaus sollen Häuser mit einem besonders niedrigen Energieverbrauch ausgezeichnet werden dürfen. dei bezeichnung Effizienzhaus taucht auch bei den ab dem 1. April geltenden neuen Förderstufen der KfW-Förderung auf. Spannend ist eigentlich, ob der Verbraucher das neue siegel annimmt. Bereits jetzt gibt es eine vielzahl von bezeichnungen im Bereich der energiesparenden Häuser. Ob das neue Siegel hilft, den Dschungel zu lichten oder eher zu zusätzlicher Verwirrung führt, bleibt abzuwarten. Zumindest steht fest, dass ein Haus nur das Siegel Effizienzhaus erhält, wenn der sparsame Energieverbrauch mittels eines Energieausweises nachgewiesen wird.

Neue Energieeinsparverordnung beschlossen

Donnerstag, den 19. März 2009

Ab Herbst wird es ernst. Dann wird die gerade beschlossene neue Energieeinsparverordnung umgesetzt. In der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie finden sich einige Punkte, die für Verbraucher Relevanz haben. so sollen bei Neubauten die energeisparenden Anforderungen erhöht werden. Nachtspeicherheizungen sollen langfristig aus dem verkehr gezogen werden. Es wird das Datum 2020 genannt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Dämmung von begehbaren obersten Geschossdecken. Eine solche Geschossdeckendämmung ist bereits jetzt ein gern empfohlenes Mittel, um Heizkosten einzusparen. Dafür fällt die Zeit auch deutlich knapper aus. Hier nennt der Gesetzgeber ein Datum bis Ende 2011.

Neue Broschüre zum Energie sparen und dem Energieausweis

Montag, den 16. März 2009

Das Hamburger Abendblatt weist darauf hin, dass es im Landkreis Stade jetzt eine offizielle kostenlose Broschüre gibt, die sich mit dem Thema energiesparen und auch dem Energieausweis auseinandersetzt. zu den darin enthaltenen Informationen kann ich leide rnichts sagen, da die Broschüre nicht online erhältlich ist. Wer Einblick nehmen kann, kann seine Erkenntnisse hier aber gern in den Kommentaren mitteilen.

Wie man den Energieausweis liest

Donnerstag, den 5. März 2009

Die Kölnische Rundschau erklärt uns in einem Artikel über den Energieausweis, wie man den Energieausweis richtig liest. Nun wird zwar, wahrscheinlich weil die Artikelverfasserin nicht immer Energieausweis schreiben wollte, auch vom Pass und Energiepass gesprochen, trotzdem finde ich den Artikel insgesamt nicht schlecht. Dem verbraucher wird erklärt, was er da eigentlich überhaupt sieht, wenn er denn in der glücklichen Lage ist, dass der Vermieter ihm überhaupt einen Energieausweis zeigt. Das ist immerhin mehr Wissen, als das, welches ich mal bei einer unrepräsentativen Umfrage in meinem Bekanntenkreis erfahren musste.

Umfrage zum Energieausweis

Montag, den 2. März 2009

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) wollte es genau wissen und hat das Emnid-Institut mit einer Umfrage beauftragt, inwieweit der Energieausweis in Deutschland angekommen ist. Das Ergebnis wird, wie man im obigen Link lesen kann,  als positiv gewertet. Man kann natürlich auch argumentieren, dass 31% bei privaten Vermietern ein ziemlich dünnes Ergebnis ist. Andererseits ist mir nicht ganz klar, ob jetzt wirklich nur Vermieter einbezogen wurden oder auch Menschen, die zwar privat ein Haus besitzen, aber es weder vermieten noch verkaufen wollen.

Es ist mal wieder ein bischen so, dass man wahrscheinlich das Glas als halb voll oder halb leer ansehen kann.