Monatsarchiv für Februar 2012

Tipps fürs Energiesparen: Haushaltsgeräte

Dienstag, den 21. Februar 2012

In den letzten Jahren ist kaum ein anderes Thema in den Medien derart präsent, wie das Einsparen von Energie, der Wechsel des Stromanbieters und der Schwenk der Aufmerksamkeit auf die erneuerbaren Energien. Stromsparen ist in Mode – so einfach kann man den aktuellen Trend in Worte fassen. Wo aber beginnt das Stromsparen? Sollte man bei der Industrie anfangen, die ja schließlich den meisten Strom verbraucht?

Nein, genau das ist nicht der Fall, denn entgegen der Meinung vieler Experten ist nicht die Industrie der größte Stromverbraucher, sondern es sind die privaten Haushalte. Ergo sind es auch die privaten Haushalte, die mit dem Energiesparen anfangen müssen, z.B. durch den Einsatz der richtigen Haushaltsgeräte aber auch durch deren korrekte Bedienung.

Energieeffiziente Haushaltsgeräte kaufen

Foto: fihu / flickr.de

Seit einigen Jahren sind die Hersteller von Haushaltsgroßgeräten gesetzlich verpflichtet, jedem ihrer Produkte einen Nachweis über den Energieverbrauch beizulegen. Dieser wird, zum besseren Verständnis, in einer Energieeffizienzklasse ausgedrückt. Je niedriger der Buchstabe im Alphabet ist, desto besser ist die Energiebilanz des jeweiligen Gerätes. Beispielsweise ist ein Kühlschrank mit der Wertung A+++ ist also z.B. sehr gut, während ein Gerät mit der Note B oder gar C eher nicht angeschafft werden sollte.

Bei Haushaltskleingeräten gibt es eine solche Einstufung noch nicht, jeder der sich ein solches Gerät anschafft, tut jedoch gut daran, sich den Energieverbrauch genau anzuschauen und die Wert mit den Werten anderer Hersteller zu vergleichen. Auf diese Weise kommt man eventuell zu dem Schluss, dass man lieber einen Euro mehr für das Gerät ausgibt, dafür aber unterm Strich viele Euro bei den Energiekosten einspart.

Haushaltsgeräte energieeffizient einsetzen
Besonders wichtig ist auch die Art, wie man seine Haushaltsgeräte verwendet. Ein Fernseher, der z.B. das ganze Jahr über im Standby-Modus ist, verbraucht bis zu 50 Euro Strom – Geld, das man durch einen einfachen Knopfdruck sehr leicht einsparen könnte.
Aber auch Videorekorder, Stereoanlagen und andere Gerätschaften verbrauchen schon im Standby-Modus enorm viel Strom. Wer hier lieber mal ein Gerät ausschaltet, wird sich am Ende des Jahres über eine deutliche Ersparnis bei den Stromkosten freuen können.

Unser Tipp: Schalten Sie die Geräte nicht ständig aus und ein – wenn sie jedoch in den Urlaub fahren oder nachts ins Bett gehen, dann ist der Zeitraum lang genug und ein Ausschalten lohnt sich auf jeden Fall.

Tipps fürs Energiesparen: Wärmedämmung

Mittwoch, den 1. Februar 2012

Die Heizkosten bilden einen sehr großen Anteil in den regelmäßigen Kosten, die für eine Mietwohnung ebenso wie für ein Eigenheim gezahlt werden müssen. Je kälter die Temperaturen im Winter werden, desto höher steigen auch diese Kosten. In einer Mietwohnung kann der Preis für die Heizung fast nur gesenkt werden, indem die Temperatur herunter geregelt wird. Doch im Eigenheim lässt sich der Verlust von Heizenergie effektiver reduzieren.

Foto: Daniel Bleyenberg_pixelio.de

Schwachpunkte erkennen
Jedes Haus hat Schwachpunkte in Sachen Wärmedämmung. Mit einer Wärmebildkamera kann von außen sehr gut gesehen werden, an welchen Stellen die Heizenergie eher nach außen geleitet als in den Wohnräumen gehalten wird. Häufig lassen sich kleine Schwachstellen sehr schnell verschließen, wenn man nur weiß, wo sie sind. So helfen zum Beispiel hochwertige Fenster nur mäßig, wenn die Anbringung ans Haus schadhaft ist. Fensterbänke aus durchgehendem Stein leiten die Wärme ideal nach außen. Solche Wärmebrücken sollten beim Bau eines Hauses daher dringend vermieden werden. Auch Bohrlöcher, die zum Beispiel für ein Gerüst notwendig waren, können zu Wärmebrücken werden, wenn sie nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen wurden. Solche Wärmebrücken fühlen sind im Winter eher kalt an. Die kondensierte Feuchtigkeit der warmen Raumluft siedelt sich dort an und bietet den idealen Nährboden für Schimmel.

Isolierung anbringen

Bei neu gebauten Häusern wird meist eine Wärmedämmung eingeplant, die etwa 15 cm dick auf die gemauerten Wände aufgetragen wird. Bei älteren Häusern ist eine Dämmung in dieser Breite häufig nicht möglich. Doch auch hier kann noch eine sinnvolle Isolierung angebracht werden. Dünnere Dämmstoffe können eine ähnlich gute Wirkung erzielen wie dicke Styroporplatten. Auch der höhere Preis dieser Dämmung kann sich im Laufe der Zeit wirtschaftlich bezahlt machen. Zudem kann über bestimmte Membranen verhindert werden, dass sich durch die Dämmung Feuchtigkeit in den Wänden sammelt. So kann die Gefahr der Schimmelbildung in gedämmten Wänden erheblich verringert werden