Archiv der Kategorie ‘Energieausweis von A-Z‘

Tipps fürs Energiesparen: Richtige Fensterdämmung

Mittwoch, den 9. November 2011

Den Energieausweis gibt es bald seit drei Jahren und findet ganz allmählich Anwendung in der Immobilienwelt. Sicherlich muss noch Einiges getan werden, damit der Ausweis eine feste und unumgängliche Größe bei dem Thema „Haus und Wohnung“ wird. Mit Hilfe des Energieausweises sollen eventuelle Mängel an einer Immobilie schneller sichtbar gemacht und Schwachstellen ausgebessert werden. So dass unnötiger Energieverlust vermieden werden kann und die Bewohner der Immobilie entsprechende Einsparungen verbuchen können.

Doch wo und wie können Vermieter und Eigenheimbesitzer die Anforderungen umsetzen? Der Energieausweis untersucht unter anderem die im Haus verwendeten Bauteile und hält den aktuellen Abnutzungsgrad fest. Daraus ergibt sich für einige Bereiche im Haus eventuell Handlungsbedarf. Mögliche Schwachstellen können die Dämmung am Dach sein, eine veraltete Heizungsanlage oder die Abdichtung der Fenster. Bei einer veralteten oder nicht mehr funktionierenden Fensterdämmung kann viel Geld und Wäre zum Fenster raus gepustet werden.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de

Grundsätzlich ist Luft ein schlechter Wärmeleiter, bewegte Luft hingegen kann viel Wärmeenergie transportieren.  So kann ein zu starker Luftstrom auch einen eigentlich recht warmem Raum als kühl erscheinen lassen. Besonders fällt das in den Winter-  und Übergangsjahreszeiten auf, wenn es draußen oft kalt und nass ist, da feuchte Luft mehr Wärme transportieren kann, weil sie Waser enthält. Damit die Räume nicht auskühlen, versuchen die Bewohner gegen diese Kälte anzuheizen und ein endloser Kreislauf nimmt seinen Lauf.

Was kann man dagegen machen? Zum Einen ist die etwas kostenintensivere Variante ist das Einsetzen von neuen Fenstern, die den neusten Energievorschriften entsprechen.  Hier sollte allerdings auch ein Fachmann vor Ort sein und die Fenster entsprechend ein- und aussetzen. Eine preiswerte Variante ist die Fensterabdichtung mittels eines Dichtbandes. Das findet man in jedem gut sortierten Baumarkt und es bietet sich für die schmale Brieftasche an. Das Anbringen eines solchen Dichtbandes kann auch alleine vorgenommen werden. Das Fenster sollte in der Innenpfalz gründlich gereinigt sein, damit das Band gut eingeklebt werden kann und dadruch entsprechend lange hält. Je nach Qualität der Dichtungsmasse sollten die Bänder alle zwei bis fünf Jahre ausgetauscht werden. Eine mögliche Ersparnis kann sich bei einer durchschnittlich großen drei Zimmern Wohnung auf 50-100 Euro jährlich belaufen. Abhängig ist das hier sicher von der Qualität des Dichtbandes und der Anzahlt der abzudichtenden Fenster.

Wer nach dem Energieausweis handeln möchte und eine langfristige Lösung anstrebt, sollte über das Austauschen der alten Fenster durch neue Fenster nachdenken. Die Energieeffizienz ist dadurch deutlich mehr gegeben.

Mit dem Energieausweis versteckte Kosten sparen

Dienstag, den 26. Juli 2011

Energiesparen ist seit Jahren ein Zauberwort in umwelt- und wirtschaftspolitischen Debatten. Mittlerweile sind viele Förderungsprogramme zur energetischen Gebäudesanierung aufgelegt worden, doch der tatsächliche Energieverbrauch und der noch vorhandene Sanierungsbedarf sind von Gebäude zu Gebäude immer noch sehr unterschiedlich. Kaufinteressenten und Mieter hatten lange Zeit keine Möglichkeit, sich hierüber verlässliche Informationen zu beschaffen. Seit 2009 ist die Erstellung eines Energieausweises bei Bau, Umbau oder Erweiterung eines Gebäudes verpflichtend. Der Ausweis dient dazu, den Energiebedarf eines Hauses oder einer Wohnung zu dokumentieren, um so Auskunft über Energiekosten und Möglichkeiten der Energieeinsparung zu geben. Grundlage der energetischen Bewertung eines Gebäudes ist der Energiebedarf. Bei Bauten, die vor der Wärmeschutzverordnung von 1977 errichtet wurden, kann alternativ auch der Energieverbrauch herangezogen werden. Interessenten bzw. Käufern, Pächtern und Mietern eines Hauses oder einer Wohnung ist der Energieausweis auf Verlangen zugänglich zu machen. Hiervon ausgenommen sind lediglich Baudenkmäler und Gebäude mit einer Fläche von weniger als 50 Quadratmetern. Energieausweise werden von Spezialisten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Elektro- und Gebäudetechnik ausgestellt. Viele Handwerksbetriebe haben hierzu die staatliche Berechtigung erworben oder verfügen über staatlich anerkannte Prüfer.

Foto (Thorben Wengert / pixelio.de)

Für Mieter und Kaufinteressenten schafft der Energieausweis Transparenz in Bezug auf Energiebilanz einer Wohnung oder eines Hauses. Bei ständig steigenden Energiepreisen machen die Heizkosten einen immer größeren Anteil der Nebenkosten aus. Da macht es Sinn, vor dem Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags einen sehr genauen Blick auf den Energieausweis zu werfen. Bei einer günstigen Energiebilanz kann man mit weniger Nebenkosten und zudem noch mit einem deutlich angenehmeren Wohnkomfort rechnen. Fällt die Energiebilanz weniger gut aus, könnten Nachbesserungen oder gar eine energetische Sanierung erforderlich werden. Denn bei schlecht gedämmten Dächern, Wänden und Fenstern können die Energiekosten schnell ins Unermessliche steigen. Genau diese baufälligen Stellen nimmt der Energieausweis genauer unter die Lupe und bewertet die Energiebilanz eines Gebäudes auf einer Farbskala. Darüber hinaus wird im Energieausweis der Sanierungsbedarf eines Gebäudes aufgeführt, so dass man als Käufer schnell einen Überblick über erforderliche Maßnahmen und Kosten gewinnen kann. Für Bauten, die bereits saniert wurden sowie für Neubauten wird kein Sanierungsbedarf aufgeführt.

Den Energieausweis gibt es, wie oben erwähnt, in zwei Varianten. Beim Verbrauchsausweis wird der tatsächliche Energieverbrauch einer Wohnung oder eines Gebäudes an Hand der Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre ermittelt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass es nur das Heizverhalten, nicht aber den baulichen und energetischen Zustand eines Gebäudes berücksichtigt. Daher ist für neuere Häuser und Wohnungen der Bedarfsausweis vorgeschrieben. Für den Bedarfsausweis nehmen staatlich geprüfte Energieexperten das betreffende Gebäude genau unter die Lupe und ermitteln nach neuesten wissenschaftlichen Standards den Energiebedarf des Gebäudes oder der Wohnung. Mit dem Bedarfsausweis bekommt der Mieter oder Käufer verlässliche Informationen, die unabhängig davon sind, ob jemand wenig oder viel heizt, sondern sich am baulichen Zustand orientieren. Der Energieausweis ist also ein wichtiger und verlässlicher Indikator, an dem man die zu erwartenden Heizkosten für ein Gebäude oder eine Wohnung ebenso ablesen kann, wie mögliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, um die Energiebilanz zu verbessern.

Energiepass unverzichtbar beim Hauskauf

Montag, den 21. Februar 2011

Augen auf beim Hauskauf – das sollten alle zukünftigen Eigenheimbesitzer beachten. Ob man ein Haus selber baut oder ein bereits erbautes Haus käuflich erwirbt. Es ist wichtig die Kosten und auch auf andere Dinge rund um den Erwerb einer Immobilie im Blick zu haben. So können sich die Kaufwilligen schon im Internet vorab ein umfangreiches Wissen aneignen. Dennoch wird empfohlen, dass man sich Unterstützung durch einen Profi holt.

Gerade wenn sich Neu-Eigenheimbesitzer für eine bereits bestehende Immobilie entscheiden, müssen verschiedene Faktoren abgeklärt werden. Sinnvoll ist es, sich einen Fachmann in Form eines Gutachters an die Seite zu stellen. Sicherlich sind hier in erster Linie hohe Kosten zu erwarten, die sich allerdings schnell wieder auszahlen. Falls der Gutachter Mängel am Haus feststellt, hat man eine gute Grundlage für die spätere Preisverhandlungen. Die Immobilienpreise können so aufgrund des individuellen Zustands des Hauses variieren.

Neubau - Dachzimmer im Rohbau (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Bei der Prüfung eines Hauses sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Die Bausubstanz ist ein entscheidender Faktor. Sollten hier schon Mängel zu finden sein, ist die Möglichkeit das  Feuchtigkeit eindringt sehr hoch. Das kann Schimmelbefall und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Wenn ein Haus seit längerem zum Verkauf steht ist auch die Außenanlage zu begutachten. Es können unerwartete Kosten auf den neuen Besitzer zukommen.

Durch die Einführung des Energieausweises wird mittlerweile ein stärkeres Augenmerk auf den Energieverbauch eines Hauses gelegt. Nach dem Alter der Immobilie richtet sich auch der Aufwand der Überprüfung. Viele Hausherren vergessen über die Zeit regelmäßig zu renovieren oder Instandhaltungsmaßnahmen an dem Eigenheim durchzuführen. Dadurch kann es zu Mängeln gerade im Bereich des Energieverbrauches kommen.

Am aufschlussreichsten ist ein Energiepass, der aufgrund des Energiebedarfs der im Haus verwendeten Bauteile gemessen wurde. Mögliche Schwachstellen bei einem Haus können die Dämmung im Dach sein, die Abdichtung der Fenster, die Wärmedämmung der Außenfassade, der Keller und eine veraltete Heizungsanlage. Auch auf  Strom- und Wasserleitungen muss besonders Augenmerk gelegt werden. Hier sind einige tausend Euro bei den Preisverhandlungen einzusparen. Wichtig für Verkäufer und Käufer zu wissen ist, dass bei einem Verkauf ein vollständiger Energiepass Pflicht ist.

Ein qualifizierter Berater sollte aufgesucht werden. Eine Analyse zum Energieverbrauch und –bedarf kann mehrere Seiten umfassen und kostet nicht mehr als ca 50 Euro. Es kann entweder eine Einschätzung durch ein Gespräch in der Verbraucherzentrale erfolgen oder aber ein Berater kommt zum jeweiligen Haus und erstellt einen Bericht mit persönlicher Handlungsempfehlung.

Somit können durch kleine Tricks und die Empfehlung eines Gutachters mehrere tausend Euro eingespart werden und das Risiko des bösen Erwachens nach den Hauskauf ist zu minimieren.

Immobilienscout arbeitet mit Ministerium zusammen

Montag, den 28. April 2008

Immobilienscout24 arbeitet jetzt in Sachen Energieausweis mit dem Bundesiministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung zusammen. Gemeinsam wurden Fragen zum Energieausweis beantwortet und ein Überblick über das Thema Energieausweis geschaffen. es wird auf den unterschied zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis eingegangen und man kann sich ansehen, wie ein Energieausweis überhaupt aussieht. Ich finde es sinnvoll, dass hier von Immoscout  mit der zuständigen Behörde zusammengearbeitet wird.

Wissen zum Energieausweis

Dienstag, den 18. März 2008

Bei der Deutschen-Energie-Agentur gibt es jetzt für Experten zwei Bände “Leitfaden zum Energieausweis”, zu denen sich in Kürze noch ein dritter Band gesellen wird. Die Broschüren kann man im download-Bereich der dena bestellen.

Energieausweispflicht in Österreich

Samstag, den 5. Januar 2008

Für den Energieausweis im Nachbarland Österreich gelten folgende Vorschriften. So ist bereits seit dem 1. Januar die Vorlage bei neuen Miet-und Kaufobjekten Pflicht. Ab 2009 kommen dann die alten Gebäude dazu. Eigentlich ganz gut zu merken.

Die Energieeinsparverordnung

Samstag, den 15. Dezember 2007

Die Energieeinsparverordnung ist etwas, mit dem die meisten Eigenheimbesitzer zunächst einmal wenig anfangen können. Deshalb kann mit ihr auch leicht von menschen argumentiert werden, die, wie berichtet, versuchen, Eigenheimbesitzer  noch in diesem Jahr zu einem oft überteuerten Abschluss eines Energieausweises und möglichen Folgeumbauten zu überreden. Dabei muss ein Hauseigentümer die Energiesparverordnung selbst nicht auswendig kennen. Es reicht zu wissen, welche grundlegenden Regelungen getroffen wurden.

Eine gute Einführung findet sich hier über den Inhalt der Energiesparverordnung.

Video zum Energieausweis

Freitag, den 14. Dezember 2007

Hie reine etwas ältere Reportage zum Energieausweis vom Frühjahr diesen Jahres.

Die Informationen sind aber noch nach wie vor recht aktuell. Es gibt ja Menschen, die lieber Informationen bildlich verarbeitet sehen als zu lesen.

Fragen zum Energieausweis

Dienstag, den 11. Dezember 2007

Uns erreichen immer wieder per Mail fragen rund um den Energieausweis. Wir haben uns vorgenommen, regelmäßig auf häufig gestellte  oder besonders interessante Fragen einzugehen. Viele Fragen drehen sich um die Modernisierung. So erreichte uns eine Anfrage, was bei der Isolierung der Außenwände zu beachten ist, um das Eigenheim fit für den Energieausweis zu machen.

Bei den Außenwänden ist eine gute Isolierung der entscheidende Punkt. Wichtig ist, dass die Entstehung sogenannter Wärmebrücken verhindert wird.  dies ist deutlich einfacher und kostengünstiger in der Bauphase als bei einer nachträglichen Sanierung.

Energieausweis wird langsam bekannt

Sonntag, den 2. Dezember 2007

Es ist nicht mehr lange hin, bis der Energieausweis Pflicht ist. Langsam scheint sich das Problem aber herumzusprechen. In größeren und kleineren Städten und Gemeinden finden Informationsveranstaltungen statt. Im Internet findet man wie hier Auskunft zum Energieausweis.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern noch einmal an die Suchfunktion dieses Blogs, mit deren Hilfe sie viele Fachbegriffe rund um den Energieausweis erklärt finden.

Leider zieht das Thema auch unseriöse Anbieter an. sie sollten mißtrauisch werden, wennIhnen ein Energieausweis für unter zehn Euro angeboten wird. Sonst werden Preise ja bekanntlich oft dadurch gesenkt, dass man große Mengen eines Produktes einkauft. Das geht beim energieausweis nicht. Wenn es ein solches vermeintliches Schnäppchen gibt, sind Zweifel angesagt, ob der Energieausweis wirklich individuell für ihr Haus angefertigt wird. Deshalb lohnt es sich, bei vermeintlichen sonderangeboten zum Energieausweis genauer hinzuschauen. Zögern sie auch nicht, nachzufragen. Ein seriöser Anbieter muss die Antworten nicht fürchten.