Beschattungsanlagen und der Energieausweis
Sonntag, den 2. März 2008Die Salzburger Nachrichten erklären uns heute, was Beschattungsanlagen mit dem Energieausweis zu tun haben. Ein Beschattungssystem kann eine Alternative zur Klimaanlage darstellen.
Die Salzburger Nachrichten erklären uns heute, was Beschattungsanlagen mit dem Energieausweis zu tun haben. Ein Beschattungssystem kann eine Alternative zur Klimaanlage darstellen.
Wegen großer Nachfrage bietet die VHS Iserlohn einen weiteren Vortrag zum Energieausweis an. Der Vortrag findet am Mittwoch den 2. April um 19.30 Uhr in den Räumen der VHS Iserlohn am Bahnhofsplatz 2 statt. Es wird um eine vorherige schriftliche Anmeldung auf der Webseite der VHS mit Angabe der Veranstaltungsnummer 11500 gebeten.
Ich habe ein neues Video zum Energieausweis und zum Energiesparen entdeckt. Es enthält allerdings nur sehr wenige nützliche Informationen zum Energieausweis. Vielleicht schafft es immerhin etwas mehr Interesse für das Thema.
In der Märkischen Allgemeine findet sich ein Artikel, der ein kleiner Leitfaden durch das Wirrwar um den Energieausweis sein will. Ich bezweifele, dass den Lesern nach der kurzen Information die Unterschiede wirklich klar sind. Insbesondere werden die Vor- und Nachteile von Verbrauchs- und Bedarfsausweis überhaupt nicht erwähnt, was nicht gerade dazu beitragen dürfte, ein gutes Verständnis der Materie Energieausweis zu erhalten.
In der neues Ausgabe des Magazins “Das Haus” ist ein Special zum Energieausweis enthalten. Es soll darstellen, was der Energieausweis wirklich kann. Ich habe das Heft bisher leider noch nicht in die Finger bekommen. Ich versuche aber weiter, es zu besorgen um zu sagen, ob die Informationen gut sind. Etwas skeptisch stimmt mich allerdings, dass vom Energiepass die Rede ist.
Ich bin immer wieder erstaut, wie unkritisch der Energieausweis in den Medien behandelt wird. Hier gibt es einen Artikel auf rp-online zum Energiesparen. Darin wird geschrieben, dass ein Blick in den Energieausweis durch potentielle Mieter oder Käufer für sie genügt, um die Nebenkosten tendenziell abzuschätzen.
Das wage ich doch stark zu bezweifeln. Erstens dürften die an dem Gebäude Interessierten in der Regel zumindest am Anfang nicht einmal wissen, wie der Energieausweis überhaupt aussieht, geschweige denn, ihn mit einem Blick interpretieren zu können. Desweiteren dürften nicht alle Energieausweise für eine gute Beurteilung geeignet sein, man denke nur an die bereits jetzt kursierenden Billigangebote, über die hier schon berichtet wurde.
Noch bis Sonntag läuft in Berlin die “Bauen und Energie-Messe”. Für interessierte bietet sich hier die Möglichkeit, sich neben diversen Bauthemen auch über den Energieausweis und Energieeffizienz beim Bauen zu informieren. die Messe befindet sich am Messeplatz 2 und bietet mit über 500 Ausstellern eine große Plattform.
Vom 22. bis 24. Februar 2008 findet in Offenbach eine Baumesse statt. Ein Schwerpunkt ist dieses Jahr Energie sparen. Zu dem Thema gibt es eine Reihe von Fachvorträgen; auch zum Energieausweis. Veranstaltungsort ist die Messe Offenbach in der Kaiserstraße 108-112. Geöffnet ist die Messe jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Ein Tipp für Eltern: Am Wochenende gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung.
Die DESAG Deutsche Sachverständigen GmbH warnt in einer Pressemitteilung zum Energieausweis vor Billiganbietern. Die DESAG rät interessierten Kunden,, vor der Bestellung eines Energieausweises die Qualifikation des Anbieters soweit möglich zu überprüfen. Angebote unter 10 Euro seien generell verdächtig. Das sollte einem eigentlich auch schon der gesunde Menschenverstand sagen.
Nach einem Bericht von Frankfurt live empfiehlt der Verband der südwestdeutschen Wohnungswirtschaft , den neuen Mietspiegel nicht auszufüllen, bei dem auch energetische Angaben ausgefüllt werden sollen. Der Verband kritisiert, dass dadurch die Wahlfreiheit für oder gegen den Energieausweis bei den Vermietern eingeschränkt werde. Er sieht die Umfrage als Werkzeug, den Energieausweis quasi durch die Hintertür einzuführen. Der Verband der südwestdeutschen Wohnungswirtschaft repräsentiert rund ein Drittel des Frankfurter Wohnbestandes.
Ich kann die Kritik nicht richtig nachvollziehen. Der Energieausweis wird schließlich ohnehin gesetzlich Pflicht.