Archiv der Kategorie ‘Energie sparen‘

Energieausweis für den Präsidenten

Montag, den 21. Juli 2008

Focus Online berichtet über Energieausweise für Regierungsgebäude.  Das für mich ein wenig erstaunliche Ergebnis ist, dass Bundespräsident Horst Köhler in dme Gebäude residiert, welches am umweltfreundlichsten ist. Wobei es sich nicht um das Schloss Belevue sondern um die Arbeitsstätte Bundespräsidialamt handelt. Eine Phozovoltaikanlage auf dem Dach und Fernwärme sowie der Verzicht auf eine Klimaanlage zeichnen das Gebäude aus.

Förderprogramme fürs klimafreundliche Bauen

Freitag, den 11. Juli 2008

Auch wenn es nur indirekt etwas mit dem Thema Energieausweis zu tun hat, möchte ich hie rmal einen Link posten, der über bundesweite Förderprogramme für klimafreundliches Bauen berichtet. Schließlich soll de rEnergieausweis ja die Möglichkeiten aufzeigen, die der Hauseigentümer bezüglich der klimafreundlichen Sanierung hat.

Probleme mit dem Energieausweis

Dienstag, den 22. April 2008

In Österreich gibt es Probleme mit dem Energieausweis. Laut orf.at schreckt der Energieausweis durch seine hohen Kosten die Leute davon ab, Förderanträge zu stellen. Neben den Kosten für den Energieausweis wird auch das komplizierte Verfahren für einen Rückgang der Anträge verantwortlich gemacht. andererseits lohnt sich die Förderung, wenn viele umbauten vorgenommen werden. Bei kleineren Änderungen wird empfohlen abzuwägen, ob die Kosten überhaupt von der Förderung aufgefangen werden.

Beratung ist nicht gleich Beratung beim Energieausweis

Dienstag, den 15. April 2008

Auf dem Online Portal Südwest aktiv kann man über eine Telefonaktion rund um das Thema “Energiesparen” die Antworten von Experten auf Fragen von Bürgern nachlesen. Ich gehe davon aus, dass die Antworten gekürzt wurden, um sie gut lesbar in einem Artikel zusammen zu fassen. Trotzdem bin ich doch ziemlich verwundert, wenn ein Experte auf die Frage eines Bürgers, was denn ein Energieausweis kostet, diesen nur über die verbrauchsorientierte Version des Energieausweises aufklärt. Das ist für mich keine ausführliche und objektive Beratung. Man kann eigentlich nur hoffen, dass die ausführliche Beratung von der Redaktion beim Verfassen des Artikels zum Energie sparen zusammengekürzt wurde.

Energieberatung auf der bautec 2008

Freitag, den 15. Februar 2008

Vom 19. bis zum 23. Februar findet die bautec 2008 in der Messe Berlin statt. dort hat man auch die Möglichkeit, sich zum Thema Energieeinsparung und zum Energieausweis Informationen zu besorgen. So ist die Berliner Verbraucherzentrale zusammen mit der Gesellschaft für rationale EnergieVerwendung auf der Messe vertreten. Die Beratung auf der Messe ist kostenlos.

Klimafaktoren

Freitag, den 28. September 2007

Die Klimafaktoren des Grundstückes sollten bei der Planung eines Hausbaus unbedingt berücksichtigt werden. Durch eine entsprechende Vorgehensweise können negative Klimaeinflüsse wie Wind und Regen abgemindert und positive genutzt werden.

Welche Klimafaktoren gibt es?

Die wichtigsten Klimafaktoren sind die geografische Breite, die die grundsätzlichen Temperaturen in einer Region bestimmt. Die Lage eines Ortes am Meer dämpft die Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter, sorgt aber auch für eine erhöhte Menge an Niederschlag als im Binnenland. In höheren Lagen und Bergregionen sind die Temperaturen niedriger. Auf der dem Wind zugewandten Seite fällt mehr Niederschlag als auf der abgewandten Seite.

Einfluss der Klimafaktoren auf den Energieverbrauch

Beim Bau eines Hauses sollten die Klimafaktoren in Betracht gezogen werden, da durch eine klimagerechte Bauweise viel Energie und somit Geld gespart werden kann. Direkte und indirekte Sonneneinstrahlung, Niederschlag und Windrichtung sollten bei der Planung mit einbezogen werden. Dann kann das Gebäude dementsprechend auf dem Grundstück platziert werden. So können z.B. durch eine Ausrichtung der Hauptwohnräume nach Süden Heizkosten gespart werden.

Klimagerechtes Bauen

Neben der Sonneneinstrahlung sollten auch andere Klimafaktoren bedacht werden. Klimagerechtes Bauen in unserer gemäßigten Klimazone erfordert Schutz vor winterlicher Auskühlung (z.B. durch Lage zum Wind, Dämmung und Beschattung) und Schutz vor Niederschläge, die in manchen Gegenden stark sein können. Durch eine entsprechende Planung kann man sicher stellen, dass Niederschlag und Wind möglichst wenig negative Einflüsse haben. Außerdem ist der Energiebedarf eines Hauses deutlich geringer, wenn Klimafaktoren berücksichtig wurden.

Energieverbrauchskennwert

Montag, den 17. September 2007

Der Energieverbrauchskennwert gibt Auskunft darüber, ob ein Gebäude ausreichend gedämmt und isoliert ist. Er wird auf der Basis der Abrechnungen für Heizkosten und gegebenenfalls Warmwasserkosten erstellt. Ein Annährungswert ist leicht zu ermitteln.

Berechnung

Zunächst rechnen Sie Ihren jährlichen Energieverbrauch aus, z.B.:
Sie heizen mit Heizöl und verbrauchen ………….. Liter / Jahr x 10 = …………kWh / Jahr
Sie heizen mit Erdgas und verbrauchen …………. m³ / Jahr x 10 = ………….kWh / Jahr

Wenn Sie mit der Heizung auch Warmwasser erzeugen, berechnen Sie den Energieverbrauchskennwert wie folgt:
1.000 kWh x …………. Anzahl Personen = ……………. kWh / Jahr
Danach ziehen sie das Ergebnis der Warmwasserberechnung vom jährlichen Energieverbrauch ab:
…………… kWh / Jahr - ……………. kWh / Jahr = ………… kWh / Jahr (Zwischensumme)
Diese Zwischensumme teilen Sie durch ihre Wohnfläche in m².
……….. kWh / Jahr : …….. m² = …………… kWh / (m² Jahr)
Sie erhalten damit ihren Energieverbrauchskennwert.

Aussagekraft

Der errechnete Energieverbrauchskennwert stellt einen Anhaltspunkt zur Beurteilung der energetischen Qualität von Dämmung und Bausubstanz. Liegt er unter 120, leben Sie in einem Haus mit gutem energetischem Niveau. Bei einem Wert über 120 können erste energiesparende Maßnahmen sinnvoll sein. Haben Sie einen Wert über 200 errechnet, sollten Sie Maßnahmen zur Verringerung Ihres Energieverbrauchs planen. Bei einem Kennwert über 240 ist unbedingt eine umfassende Modernisierung Ihres Hauses prüfen.
Der Energieverbrauchskennwert kann durch eine verbesserte Dämmung von Außenwänden und Dach, Fenster mit Wärmeschutzverglasung und andere Maßnahmen verbessert werden.

Weitere Faktoren

Mit der obrigen Rechnung erhalten Sie einen Näherungswert. Wenn sie einen Energieberater mit der Berechnung beauftragen, werden auch Faktoren wie die Witterungslage (z.B. besonders kalte oder milde Winter) oder überdurchschnittliche Wohnungsleerstände zur Bestimmung des Energieverbrauchskennwertes berücksichtigt.

Energieeinsparberatung

Samstag, den 15. September 2007

Das Thema Energieeffizienz spielt bei Hausbau und Modernisierung eine immer größere Rolle. Daher ist es bei einem Bauvorhaben sinnvoll, eine Energiesparberatung durchzuführen.

Von wem wird eine Energiesparberatung angeboten?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt mit dem Programm „Energiesparberatung vor Ort“ Energieberatungen für Wohngebäude. Diese werden von speziell vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugelassenen Energieberatern durchgeführt. Ingenieur- und Architektenkammer bieten Weiterbildungen an, an deren Ende eine Prüfung abgelegt werden kann, die u.A. zum Ausstellen von Energieausweisen und zur Durchführung von Energiesparberatungen berechtigt. Bei einer Energiesparberatung sollten Möglichkeiten der Speicherung, des Verbrauchs, der Rückgewinnung und der Einsparung von Energie erörtert werden. Energieberater können auch Hinweise auf Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Bau- oder Modernisierungsprojekten geben.

Weitere Möglichkeiten

Auch die Verbraucherzentralen bieten Energiesparberatungen an. Unter einer zentralen Servicenummer sind die rund 400 Energieberatungsstellen erreichbar. Bei der Deutschen Energie Agentur dena kann man sich ebenfalls beraten lassen.

Ausstellung des Energieausweises

Nach einer Energiesparberatung und Begehung eines Gebäudes kann der in der EnEV vorgesehene Energieausweis ausgestellt werden. Darin wird ein Haus unter energetischen Gesichtspunkten beurteilt und es werden Modernisierungs- und Energieeinsparmaßnahmen empfohlen. Ab 2008 ist der Energieausweis für alle Wohnhäuser Pflicht, wenn sie verkauft werden sollen. Für Neubauten ist er das bereits seit 2002.