Energieausweis-Forderungen des Mieterbundes

Der Präsident des Deutschen Mieterbundes Dr Franz Georg Risps hat an den Bundesrat nue forderungen bezüglich des Energieausweises gestellt. Dr. Risps tritt dafür ein, dass es künftig nur noch einen bedarfsorientierten, einheitlichen Energieausweis gibt. Gleichzeitig fordert er, dass man eine Vorlagepflicht des Energieausweises für Miet-oder Kaufinteressenten vorschreiben soll.

Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solcher Zwang zur Vorlage kommt, da dieser kontrolliert werden müsste, um effektiv zu sein. der Verwaltungsaufwand dafür wäre doch beträchtlich. Eine Vereinheitlichung des Energieausweises ist sicher aus Sicht der Verbraucher wünschenswert, da die unterschiede nur den wenigsten verbrauchern bisher bekannt sein dürften. . Die Forderung kommt aber bei der vielzahl der bereits ausgestellten Ausweise zu spät.

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2 Reaktionen zu “Energieausweis-Forderungen des Mieterbundes”

  1. Beck

    Der Meinung kann ich mich nur anschließen….. Schade das aus “Fehlern” immer erst zu spät gelernt wird…

  2. energiepass

    Ich sehe das ein bisschen anders.
    Man sollte sich zunächst einmal darüber bewusst werden, welche Kosten für Hauseigentümer entstehen, wenn ein Bedarfsausweis Pflicht wird.
    Soll er fachölich korrekt ausgestellt werden, ist der Finanzrahmen von 500 Euro wohl eine Illusion.
    Und dann wird die Vergleichskraft und Zuverlässigkeit des Bedarfsausweises doch ziemlich verklärend dargestellt. Hier lauert ein riesiges Fehlerpotential, mal ganz davon abgesehen, dass die ENEV an sich schon verschieden Berechnungsmethoden zulässt, die systematisch zu Abweichungen untereinander führen.

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