Heizwert

Verschiedene Energieträger unterscheiden sich unter Anderem durch ihren Heizwert. Umgangssprachlich wird der Heizwert auch als „Energiegehalt“ bezeichnet.

Informationswert

Der Heizwert bezeichnet die spezifische nutzbare Energie, die bei der Verbrennung entsteht. Die Energie hängt dabei von der Masse und der Art des verbrannten Stoffes ab. Der Heizwert ist der Quotient aus der freiwerdenden Energie und der Masse des Brennstoffes. Er sagt allerdings nichts über die Verbrennungsgeschwindigkeit des Materials aus.

Heizwert von Energieträgern

Der Heizwert ist die maximal nutzbare Wärmemenge, die bei der Verbrennung eines Stoffes freigesetzt wird. Er wird oft in Kilojoule pro Kilogramm angegeben, in der Haustechnik jedoch vor allem in Kilowattstunden. Bei Heizöl wäre das eine Angabe in kWh pro Liter, bei Gas in kWh pro Kubikmeter und bei Holz in kWh pro kg. Der Heizwert von Heizöl beträgt ca. 10 kWh/l, von Erdgas 1 kWh/m³ und von Holz zwischen 4 und 5 kWh/kg.

Oberer und unterer Heizwert

Teilweise wird zwischen unterem Heizwert Hi und dem oberen Heizwert oder auch Brennwert Hs unterschieden. Der Brennwert umfasst den Heizwert und die Energie, die bei der Kondensation des Wasserdampfes frei wird, also die Kondensationswärme. Erst durch den Einsatz technischer Anlagen kann die bei der Verbrennung von Energieträgern entstehende Kondensationswärme nutzbar gemacht werden. Der Heizwert ist daher ca. 8- 10% niedriger als der Brennwert.

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