Kurzfristiger Hinweis zu einer Veranstaltung in Lübeck

6. April 2009

Heute findet im Rathaus Lübeck eine Veranstaltung zum Thema Energieausweis und Altbausanierung statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. Sie beginnt um 19 Uhr.  Besucher werden gebeten, sich vorher unter der Telefonnummer 0451/72248 oder der Interentadresse der Verbraucherzentrale vb-hl@verbraucherzentrale-sh.de anzumelden.

Energieausweis in der SZ erklärt

25. März 2009

Die Süddeutsche Zeitung erklärt ihren Lesern recht gut, worauf man beim Energieausweis achten muss. Es wird Seite für Seite beschrieben, was der Leser beachten muss. Die Vorgehensweise finde ich richtig. Gleichzeitig wird Kritik am Energieausweis, bzw. der Art der Ausstellung geübt. Sow ird ein Herr Fischer der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zitiert, der auf Stichproben mit recht katastrophalem Ausgang bei der Qualität der überprüften ausgestellten Ausweise. Ich habe trotzdem meine Zweifel, ob ein Laie erkennen kann, ob ein Ausweis etwas taugt oder nicht. Der ist wahrscheinlich schon glücklich, dass er überhaupt einen Ausweis vorgelegt bekommt und der sicher zufrieden ist, wenn sich die anzeige im halbwegs grünen Bereich bewegt.

Oder sehe ich das zu kritisch?

Effizenzhaus mit Energieausweis

24. März 2009

Die Deutsche-Energie-Agentur (dena) möchtte in zukunft Häuser mit dem Siegel Effizienzhaus ausstatten. Die Grundidee ist, dass Bauträger oder Wohnungsunternehmen damit werben können. Mit dem Siegel Effizienzhaus sollen Häuser mit einem besonders niedrigen Energieverbrauch ausgezeichnet werden dürfen. dei bezeichnung Effizienzhaus taucht auch bei den ab dem 1. April geltenden neuen Förderstufen der KfW-Förderung auf. Spannend ist eigentlich, ob der Verbraucher das neue siegel annimmt. Bereits jetzt gibt es eine vielzahl von bezeichnungen im Bereich der energiesparenden Häuser. Ob das neue Siegel hilft, den Dschungel zu lichten oder eher zu zusätzlicher Verwirrung führt, bleibt abzuwarten. Zumindest steht fest, dass ein Haus nur das Siegel Effizienzhaus erhält, wenn der sparsame Energieverbrauch mittels eines Energieausweises nachgewiesen wird.

Neue Energieeinsparverordnung beschlossen

19. März 2009

Ab Herbst wird es ernst. Dann wird die gerade beschlossene neue Energieeinsparverordnung umgesetzt. In der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie finden sich einige Punkte, die für Verbraucher Relevanz haben. so sollen bei Neubauten die energeisparenden Anforderungen erhöht werden. Nachtspeicherheizungen sollen langfristig aus dem verkehr gezogen werden. Es wird das Datum 2020 genannt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Dämmung von begehbaren obersten Geschossdecken. Eine solche Geschossdeckendämmung ist bereits jetzt ein gern empfohlenes Mittel, um Heizkosten einzusparen. Dafür fällt die Zeit auch deutlich knapper aus. Hier nennt der Gesetzgeber ein Datum bis Ende 2011.

Neue Broschüre zum Energie sparen und dem Energieausweis

16. März 2009

Das Hamburger Abendblatt weist darauf hin, dass es im Landkreis Stade jetzt eine offizielle kostenlose Broschüre gibt, die sich mit dem Thema energiesparen und auch dem Energieausweis auseinandersetzt. zu den darin enthaltenen Informationen kann ich leide rnichts sagen, da die Broschüre nicht online erhältlich ist. Wer Einblick nehmen kann, kann seine Erkenntnisse hier aber gern in den Kommentaren mitteilen.

Wie man den Energieausweis liest

5. März 2009

Die Kölnische Rundschau erklärt uns in einem Artikel über den Energieausweis, wie man den Energieausweis richtig liest. Nun wird zwar, wahrscheinlich weil die Artikelverfasserin nicht immer Energieausweis schreiben wollte, auch vom Pass und Energiepass gesprochen, trotzdem finde ich den Artikel insgesamt nicht schlecht. Dem verbraucher wird erklärt, was er da eigentlich überhaupt sieht, wenn er denn in der glücklichen Lage ist, dass der Vermieter ihm überhaupt einen Energieausweis zeigt. Das ist immerhin mehr Wissen, als das, welches ich mal bei einer unrepräsentativen Umfrage in meinem Bekanntenkreis erfahren musste.

Umfrage zum Energieausweis

2. März 2009

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) wollte es genau wissen und hat das Emnid-Institut mit einer Umfrage beauftragt, inwieweit der Energieausweis in Deutschland angekommen ist. Das Ergebnis wird, wie man im obigen Link lesen kann,  als positiv gewertet. Man kann natürlich auch argumentieren, dass 31% bei privaten Vermietern ein ziemlich dünnes Ergebnis ist. Andererseits ist mir nicht ganz klar, ob jetzt wirklich nur Vermieter einbezogen wurden oder auch Menschen, die zwar privat ein Haus besitzen, aber es weder vermieten noch verkaufen wollen.

Es ist mal wieder ein bischen so, dass man wahrscheinlich das Glas als halb voll oder halb leer ansehen kann.

Protest gegen Energieausweis-Gebühr

27. Februar 2009

Manchmal schafft man es doch, mit Protest etwas zu bewegen. Anders als in Deutschland muss man ja in Österreich Gebühren für die Registrierung des Energieausweises ans Land abführen. Diese Registrierungsgebühr hatte man in Vorarlberg kräftig erhöht. so sollten die Eigentümer der Immobilien flotte 75% mehr an das Energieinstitut Vorarlberg zahlen. Das erregte so viel Unmut, dass man sich nun in Vorarlberg entschlossen hat, die Registrierung wieder auf den Kostenstand von 2008 zurück zu setzen. Mehr dazu kann man bei den Vorarlberg-News nachlesen.

Energiepass-Hessen verwundert

16. Februar 2009

Ich bin auf etwas im Netz gestoßen, was mich doch stark verwundert hat. Beim Landesportal Hessen wird ein “Energiepass-Hessen”angeboten. Näheres findet sich dazu in einem PDF, welches man über die Addy: http://tinyurl.com/db3fgz erreichen kann. Mit tinyurls kann man übrigens sehr lange Links verkürzen. Im Ministerium in Hessen hat man es nämlich geschafft, dass die Seite, die auf das PDF verweist, ernsthaft ein Link mit 322 (!) Zeichen ist. Doch das ist es nicht, was mich stutzig gemacht hat. In dem PDF geht es nicht nur um den Energieausweis. Dort wird auch der sog. Energiepass Hessen angepriesen, der genau den Leuten, die keinen Energieausweis brauchen, d.h. Menschen, die im eigenen Haus wohnen und es nicht vermieten oder verkaufen wollen, energetische Infos über ihre Häuser  geben soll und auf Möglichkeiten der energeitschen Sanierung aufmerksam machen soll. Also eigentlich macht der Energiepass Hessen genau das, was der Energieausweis macht. Nur, dass das Ding ganz offensichtlich kein offizielles Dokument ist, welches als Energieausweis zählt. Warum sollte ich aber einen energiepass Hessen bestellen, wenn ich genauso gut einen Energieausweis nehmen kann, der, falls ich doch mal das Haus in naher Zukunft verkaufen oder vermieten muss, den gesetzlichen Anforderungen entspricht? Immerhin ist der Energieausweis 10 Jahre gültig und wer weis, ob sich in dieser langen Zeit nicht grundsätzlich etwas ändert, was mich zum auszug aus dem eigenen Haus veranlasst. Deshalb sehe ich schlichtweg keinen Sinn in dem Energiepass Hessen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Wo Beschweren bei Nichtvorlage des Energieausweises?

11. Februar 2009

Ein Artikel von der Westen gibt einen interessanten Einblick in die Realität des Energieausweises in Nordrhein-Westfalen. Dabei finde ich die stelle besonders spannend, wo maneine Umfrage unter den zuständigen behörden durchgeführt hat, bei denen sich die Menschen beschweren sollen, wenn ihnen kein Energieausweis nach Aufforderung vorgelegt wird. Dabei kam heraus, dass die Hälfte der unteren Bauaufsichtsbehörden von ihrem Glück nichts wusste. gleichzeitig bezweifele ich stark, dass unter der Bevölkerung das Wissen stark verbreitet ist, wo man sich im Zweifelsfall bei einer Nichtvorlage des Energieausweises beschweren kann. So dürfte die Anzahl der angezeigten Fälle entsprechend gering sein.

Wer da konkrete Fälle kennt, gern her damit.