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BMU

Sonntag, den 2. September 2007

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) koordiniert die Umweltpolitik der deutschen Regierung und unterstützt Maßnahmen zu Energieeinsparung.“/><meta name=“keywords“ content=“BMU“/>

Das BMU unterstützt Projekte zum Einsparen und der effizienten Nutzung von Energie. Umweltminister Sigmar Gabriel hat das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland bis 2020 auf 16 bis 19% zu steigern.

Das Umweltministerium

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, abgekürzt BMU, ist für Umweltpolitik und Umweltschutz in Deutschland zuständig. Es umfasst sechs Abteilungen, die von Klimaschutz über Abfallwirtschaft und Gentechnik bis hin zu Strahlenschutz viele umweltpolitische Belange regeln und beaufsichtigen. Derzeitiger Umweltminister ist Sigmar Gabriel (SPD).

Geschichte

Das BMU wurde 1986 nach der Katastrophe von Tschernobyl gegründet, um die Umweltpolitik des Bundes in einem Ministerium zu bündeln. Die ersten 12 Jahre lang wurde das BMU von den Ministern Walter Wallmann, Klaus Töpfer und Angela Merkel (alle CDU) geführt. 1998 übernahm der Grüne Jürgen Trittin das BMU. Unter der Rot- Grünen Regierung geschahen einige umweltpolitische Veränderungen: Es wurde die Ökosteuer eingeführt und der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Seit 2006 ist Sigmar Gabriel Umweltminister in der Großen Koalition.

Die Energieeinsparverordnung

Die Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und für Wirtschaft und Technologie haben gemeinsam mit dem BMU die Neuauflage der Energieeinsparverordnung (EnEV) erarbeitet, die im Juni 2007 verabschiedet wurde. Darin wird unter Anderem festgelegt, dass für jedes Bestandsgebäude einen Energieausweis vorhanden sein muss, in dem der jährliche Energieverbrauch dargestellt ist. Auch Auflagen für Beleuchtung, Heizungs- und Klimaanlagen sind Teil der EnEV. Das BMU stellt vielfältige Informationen zu den Themen Energie sparen, Energieeffizienz und dem Energieausweis zur Verfügung, z.B. in Form von Broschüren und auf der Website des BMU.