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Tipps zum Energiesparen: Die richtige Heizungsanlage

Donnerstag, den 22. Dezember 2011

Es ist Winter geworden und am ehesten merkt man das an den fallenden Außentemperaturen. Wenn wir in die Kälte müssen, wappnen wir uns vor der kalten Luft mit dicken Jacken, Schals und Mützen und freuen uns, wenn wir in die gut geheizten Gebäude kommen. Auch in den Wohnungen und Häusern werden die Heizungen angestellt und wir versuchen so die Kälte außen vor zu lassen. Bei den steigenden Heizkosten versuchen wir natürlich effizient die Wärme in die Räume zu lassen und damit umzugehen.

Foto: Andreas Morlok / www.pixelio.de

Mit den steigenden Preisen sollte man versuchen so gut wie möglich mit der Wärme zu haushalten. Entsprechend sollten die Fenster abgedichtet sein, Die Dämmung des Hauses sollte auf dem neusten Stand sein und auch die Heizungsanlage sollte an den modernsten Standards angepasst sein. Früher wurden die Heizkessel noch zu groß ausgelegt, als das Thema der Energiekosten noch nicht so wichtig war. Wenn man in einem älteren Haus mit einem veraltet Heizungssystem wohnt sollte man über eine Modernisierung der Anlage nachdenken. Auch wenn die Kosten erst mal hoch sind, amortisieren sie sich jedoch auf lange Sicht.

Worauf muss man allerdings im Vorhinein achten? Zum Beispiel sollten solche Fragen wie „Welche Heizleistung benötigt ein Einfamilienhaus mit drei Schlafzimmern?“, „Wie groß muss der Warmwasserspeicher ausgelegt sein?“ oder „soll die Heizleistung durch Solarenergiekollektoren unterstützt werden?“ geklärt sein. Bei einem Neubau sind 30 – 80 Watt Heizleistung einzuplanen und bei einem älteren Gebäude 80 – 120 Watt. Bei einer Heizungsanlage – egal wie alt – sollte auf jeden Fall ein Brennwertgerät angebracht sein. Ein Brennwertkessel kann auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas nutzen und so einen circa 10 Prozent höhere Energieeffizienz haben. Eine umweltfreundliche Variante ist eine Holzpellet-Feuerungsanlage, da sie keine Netto-Kohlendioxid-Emissionen erzeugen und sie sind noch sehr preiswert im Unterhalt was die Holzpellets betrifft. Was man immer bei einer Modernisierung der Heizungsanlage bedenken sollte, sind Solaranlagen, die auf den Dächern der Häuser angebracht werden und so bei der Wärmeerzeugung helfen können.

Es gibt viele Möglichkeiten seine alte Heizungsanlage anzupassen und angesichts der steigenden Energiepreise sollte man darüber auch ernsthaft nachdenken. Auf lange Sicht können viele Kosten eingespart werden und man kann etwas gegen eine immer höher werdende Umweltbelastung tun. Bevor man sich für ein System entscheidet, sollte man die entsprechenden Alternativen bei einem Fachmann durchgesprochen und abgeklärt haben.

Tipps fürs Energiesparen: Richtige Fensterdämmung

Mittwoch, den 9. November 2011

Den Energieausweis gibt es bald seit drei Jahren und findet ganz allmählich Anwendung in der Immobilienwelt. Sicherlich muss noch Einiges getan werden, damit der Ausweis eine feste und unumgängliche Größe bei dem Thema „Haus und Wohnung“ wird. Mit Hilfe des Energieausweises sollen eventuelle Mängel an einer Immobilie schneller sichtbar gemacht und Schwachstellen ausgebessert werden. So dass unnötiger Energieverlust vermieden werden kann und die Bewohner der Immobilie entsprechende Einsparungen verbuchen können.

Doch wo und wie können Vermieter und Eigenheimbesitzer die Anforderungen umsetzen? Der Energieausweis untersucht unter anderem die im Haus verwendeten Bauteile und hält den aktuellen Abnutzungsgrad fest. Daraus ergibt sich für einige Bereiche im Haus eventuell Handlungsbedarf. Mögliche Schwachstellen können die Dämmung am Dach sein, eine veraltete Heizungsanlage oder die Abdichtung der Fenster. Bei einer veralteten oder nicht mehr funktionierenden Fensterdämmung kann viel Geld und Wäre zum Fenster raus gepustet werden.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de

Grundsätzlich ist Luft ein schlechter Wärmeleiter, bewegte Luft hingegen kann viel Wärmeenergie transportieren.  So kann ein zu starker Luftstrom auch einen eigentlich recht warmem Raum als kühl erscheinen lassen. Besonders fällt das in den Winter-  und Übergangsjahreszeiten auf, wenn es draußen oft kalt und nass ist, da feuchte Luft mehr Wärme transportieren kann, weil sie Waser enthält. Damit die Räume nicht auskühlen, versuchen die Bewohner gegen diese Kälte anzuheizen und ein endloser Kreislauf nimmt seinen Lauf.

Was kann man dagegen machen? Zum Einen ist die etwas kostenintensivere Variante ist das Einsetzen von neuen Fenstern, die den neusten Energievorschriften entsprechen.  Hier sollte allerdings auch ein Fachmann vor Ort sein und die Fenster entsprechend ein- und aussetzen. Eine preiswerte Variante ist die Fensterabdichtung mittels eines Dichtbandes. Das findet man in jedem gut sortierten Baumarkt und es bietet sich für die schmale Brieftasche an. Das Anbringen eines solchen Dichtbandes kann auch alleine vorgenommen werden. Das Fenster sollte in der Innenpfalz gründlich gereinigt sein, damit das Band gut eingeklebt werden kann und dadruch entsprechend lange hält. Je nach Qualität der Dichtungsmasse sollten die Bänder alle zwei bis fünf Jahre ausgetauscht werden. Eine mögliche Ersparnis kann sich bei einer durchschnittlich großen drei Zimmern Wohnung auf 50-100 Euro jährlich belaufen. Abhängig ist das hier sicher von der Qualität des Dichtbandes und der Anzahlt der abzudichtenden Fenster.

Wer nach dem Energieausweis handeln möchte und eine langfristige Lösung anstrebt, sollte über das Austauschen der alten Fenster durch neue Fenster nachdenken. Die Energieeffizienz ist dadurch deutlich mehr gegeben.

Mit dem Energieausweis versteckte Kosten sparen

Dienstag, den 26. Juli 2011

Energiesparen ist seit Jahren ein Zauberwort in umwelt- und wirtschaftspolitischen Debatten. Mittlerweile sind viele Förderungsprogramme zur energetischen Gebäudesanierung aufgelegt worden, doch der tatsächliche Energieverbrauch und der noch vorhandene Sanierungsbedarf sind von Gebäude zu Gebäude immer noch sehr unterschiedlich. Kaufinteressenten und Mieter hatten lange Zeit keine Möglichkeit, sich hierüber verlässliche Informationen zu beschaffen. Seit 2009 ist die Erstellung eines Energieausweises bei Bau, Umbau oder Erweiterung eines Gebäudes verpflichtend. Der Ausweis dient dazu, den Energiebedarf eines Hauses oder einer Wohnung zu dokumentieren, um so Auskunft über Energiekosten und Möglichkeiten der Energieeinsparung zu geben. Grundlage der energetischen Bewertung eines Gebäudes ist der Energiebedarf. Bei Bauten, die vor der Wärmeschutzverordnung von 1977 errichtet wurden, kann alternativ auch der Energieverbrauch herangezogen werden. Interessenten bzw. Käufern, Pächtern und Mietern eines Hauses oder einer Wohnung ist der Energieausweis auf Verlangen zugänglich zu machen. Hiervon ausgenommen sind lediglich Baudenkmäler und Gebäude mit einer Fläche von weniger als 50 Quadratmetern. Energieausweise werden von Spezialisten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Elektro- und Gebäudetechnik ausgestellt. Viele Handwerksbetriebe haben hierzu die staatliche Berechtigung erworben oder verfügen über staatlich anerkannte Prüfer.

Foto (Thorben Wengert / pixelio.de)

Für Mieter und Kaufinteressenten schafft der Energieausweis Transparenz in Bezug auf Energiebilanz einer Wohnung oder eines Hauses. Bei ständig steigenden Energiepreisen machen die Heizkosten einen immer größeren Anteil der Nebenkosten aus. Da macht es Sinn, vor dem Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags einen sehr genauen Blick auf den Energieausweis zu werfen. Bei einer günstigen Energiebilanz kann man mit weniger Nebenkosten und zudem noch mit einem deutlich angenehmeren Wohnkomfort rechnen. Fällt die Energiebilanz weniger gut aus, könnten Nachbesserungen oder gar eine energetische Sanierung erforderlich werden. Denn bei schlecht gedämmten Dächern, Wänden und Fenstern können die Energiekosten schnell ins Unermessliche steigen. Genau diese baufälligen Stellen nimmt der Energieausweis genauer unter die Lupe und bewertet die Energiebilanz eines Gebäudes auf einer Farbskala. Darüber hinaus wird im Energieausweis der Sanierungsbedarf eines Gebäudes aufgeführt, so dass man als Käufer schnell einen Überblick über erforderliche Maßnahmen und Kosten gewinnen kann. Für Bauten, die bereits saniert wurden sowie für Neubauten wird kein Sanierungsbedarf aufgeführt.

Den Energieausweis gibt es, wie oben erwähnt, in zwei Varianten. Beim Verbrauchsausweis wird der tatsächliche Energieverbrauch einer Wohnung oder eines Gebäudes an Hand der Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre ermittelt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass es nur das Heizverhalten, nicht aber den baulichen und energetischen Zustand eines Gebäudes berücksichtigt. Daher ist für neuere Häuser und Wohnungen der Bedarfsausweis vorgeschrieben. Für den Bedarfsausweis nehmen staatlich geprüfte Energieexperten das betreffende Gebäude genau unter die Lupe und ermitteln nach neuesten wissenschaftlichen Standards den Energiebedarf des Gebäudes oder der Wohnung. Mit dem Bedarfsausweis bekommt der Mieter oder Käufer verlässliche Informationen, die unabhängig davon sind, ob jemand wenig oder viel heizt, sondern sich am baulichen Zustand orientieren. Der Energieausweis ist also ein wichtiger und verlässlicher Indikator, an dem man die zu erwartenden Heizkosten für ein Gebäude oder eine Wohnung ebenso ablesen kann, wie mögliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, um die Energiebilanz zu verbessern.

Focus zum Energieausweis und Energie sparen

Mittwoch, den 10. September 2008

Focus Online berichtet über die mangelnde Lust von Bürgern, Häuser energetisch aufzurüsten und die Bevorzugung der günstigen Energieausweis-Variante. Für mich nicht wirklich überraschend. Zeitgleich wird mal wieder für die neue Idee der Zertifizierung geworben, der ich bisher eher skeptisch gegenüber stehe.