Archiv des Tags ‘Energieausweis News’

Veranstaltung zum Energieausweis

Montag, den 6. Juli 2009

Hier mal wieder ein Hinweis auf eine Informationsveranstaltung zum Thema Energieausweis. Unter dem Motto “Energiefresser oder Effizienzkönig” gibt es am 15 Juli ab 19 Uhr in Bad Rappenau im Servicecenter am Kirchplatz 9 eine Veranstaltung rund um den Energieausweis. Der Eintritt ist frei. Erläutert werden beide Energieausweisformen sowie ihre Vor- und Nachteile.

Mieter müssen Energieverbrauch nennen

Freitag, den 3. Juli 2009

N24 berichtet aktuell von einem Urteil des Landgerichts Karlsruhe. darin geht es um einen Fall, bei dem der Vermieter einen Energieausweis für sein Haus beantragen wollte und deshalb die Mieter um Auskunft bezüglich ihres Verbrauchs in den letzten Jahren bat. diese Angaben sind bei der Erstellung eines sog. Verbrauchsausweises notwendig. Da die Mieter sich weigerten, die angaben an den Vermieter mitzuteilen, klagte dieser und bekam Recht. Die Richter sehen es als notwendig an, dass die Mieter die Verbrauchsangaben an den Vermieter herausgeben. Wer diesen Konflikt umgehen will, kann natürlich auch einen Bedarfsausweis beantragen, der die alten Verbrauchswerte nicht benötigt.

Energieausweise Mangelware bei den Öffentlichen

Montag, den 8. Juni 2009

Die Deutesche Energie Agentur (dena) berichtet in einer aktuellen Untersuchung, dass 75% der öffentlichen Gebäude über 100qm mit Publikumsverkehr  noch ohne Energieausweis sind. Das wirft kein gutes Licht auf die öffentliche Verwaltung. Bis zum 1. juli 2009 müssen auch nichtwohngebäude mit einem Energieausweis ausgestattet werden. Ob aber die öffentliche Verwaltung dieses Ziel beim derzeitigen stand noch einhalten kann, ist zumindest fraglich. Interessant aist auch die Verteilung von Bedarfs- und Verbrauchsausweis bei öffentlichen gebäuden. So verfügen rund 40% über einen Bedarfsausweis und 60% über einen verbrauchsorientierten Ausweis.

Kurzfristiger Hinweis zu einer Veranstaltung in Lübeck

Montag, den 6. April 2009

Heute findet im Rathaus Lübeck eine Veranstaltung zum Thema Energieausweis und Altbausanierung statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. Sie beginnt um 19 Uhr.  Besucher werden gebeten, sich vorher unter der Telefonnummer 0451/72248 oder der Interentadresse der Verbraucherzentrale vb-hl@verbraucherzentrale-sh.de anzumelden.

Energieausweis in der SZ erklärt

Mittwoch, den 25. März 2009

Die Süddeutsche Zeitung erklärt ihren Lesern recht gut, worauf man beim Energieausweis achten muss. Es wird Seite für Seite beschrieben, was der Leser beachten muss. Die Vorgehensweise finde ich richtig. Gleichzeitig wird Kritik am Energieausweis, bzw. der Art der Ausstellung geübt. Sow ird ein Herr Fischer der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zitiert, der auf Stichproben mit recht katastrophalem Ausgang bei der Qualität der überprüften ausgestellten Ausweise. Ich habe trotzdem meine Zweifel, ob ein Laie erkennen kann, ob ein Ausweis etwas taugt oder nicht. Der ist wahrscheinlich schon glücklich, dass er überhaupt einen Ausweis vorgelegt bekommt und der sicher zufrieden ist, wenn sich die anzeige im halbwegs grünen Bereich bewegt.

Oder sehe ich das zu kritisch?

Effizenzhaus mit Energieausweis

Dienstag, den 24. März 2009

Die Deutsche-Energie-Agentur (dena) möchtte in zukunft Häuser mit dem Siegel Effizienzhaus ausstatten. Die Grundidee ist, dass Bauträger oder Wohnungsunternehmen damit werben können. Mit dem Siegel Effizienzhaus sollen Häuser mit einem besonders niedrigen Energieverbrauch ausgezeichnet werden dürfen. dei bezeichnung Effizienzhaus taucht auch bei den ab dem 1. April geltenden neuen Förderstufen der KfW-Förderung auf. Spannend ist eigentlich, ob der Verbraucher das neue siegel annimmt. Bereits jetzt gibt es eine vielzahl von bezeichnungen im Bereich der energiesparenden Häuser. Ob das neue Siegel hilft, den Dschungel zu lichten oder eher zu zusätzlicher Verwirrung führt, bleibt abzuwarten. Zumindest steht fest, dass ein Haus nur das Siegel Effizienzhaus erhält, wenn der sparsame Energieverbrauch mittels eines Energieausweises nachgewiesen wird.

Wie man den Energieausweis liest

Donnerstag, den 5. März 2009

Die Kölnische Rundschau erklärt uns in einem Artikel über den Energieausweis, wie man den Energieausweis richtig liest. Nun wird zwar, wahrscheinlich weil die Artikelverfasserin nicht immer Energieausweis schreiben wollte, auch vom Pass und Energiepass gesprochen, trotzdem finde ich den Artikel insgesamt nicht schlecht. Dem verbraucher wird erklärt, was er da eigentlich überhaupt sieht, wenn er denn in der glücklichen Lage ist, dass der Vermieter ihm überhaupt einen Energieausweis zeigt. Das ist immerhin mehr Wissen, als das, welches ich mal bei einer unrepräsentativen Umfrage in meinem Bekanntenkreis erfahren musste.

Umfrage zum Energieausweis

Montag, den 2. März 2009

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) wollte es genau wissen und hat das Emnid-Institut mit einer Umfrage beauftragt, inwieweit der Energieausweis in Deutschland angekommen ist. Das Ergebnis wird, wie man im obigen Link lesen kann,  als positiv gewertet. Man kann natürlich auch argumentieren, dass 31% bei privaten Vermietern ein ziemlich dünnes Ergebnis ist. Andererseits ist mir nicht ganz klar, ob jetzt wirklich nur Vermieter einbezogen wurden oder auch Menschen, die zwar privat ein Haus besitzen, aber es weder vermieten noch verkaufen wollen.

Es ist mal wieder ein bischen so, dass man wahrscheinlich das Glas als halb voll oder halb leer ansehen kann.

Protest gegen Energieausweis-Gebühr

Freitag, den 27. Februar 2009

Manchmal schafft man es doch, mit Protest etwas zu bewegen. Anders als in Deutschland muss man ja in Österreich Gebühren für die Registrierung des Energieausweises ans Land abführen. Diese Registrierungsgebühr hatte man in Vorarlberg kräftig erhöht. so sollten die Eigentümer der Immobilien flotte 75% mehr an das Energieinstitut Vorarlberg zahlen. Das erregte so viel Unmut, dass man sich nun in Vorarlberg entschlossen hat, die Registrierung wieder auf den Kostenstand von 2008 zurück zu setzen. Mehr dazu kann man bei den Vorarlberg-News nachlesen.

Energiepass-Hessen verwundert

Montag, den 16. Februar 2009

Ich bin auf etwas im Netz gestoßen, was mich doch stark verwundert hat. Beim Landesportal Hessen wird ein “Energiepass-Hessen”angeboten. Näheres findet sich dazu in einem PDF, welches man über die Addy: http://tinyurl.com/db3fgz erreichen kann. Mit tinyurls kann man übrigens sehr lange Links verkürzen. Im Ministerium in Hessen hat man es nämlich geschafft, dass die Seite, die auf das PDF verweist, ernsthaft ein Link mit 322 (!) Zeichen ist. Doch das ist es nicht, was mich stutzig gemacht hat. In dem PDF geht es nicht nur um den Energieausweis. Dort wird auch der sog. Energiepass Hessen angepriesen, der genau den Leuten, die keinen Energieausweis brauchen, d.h. Menschen, die im eigenen Haus wohnen und es nicht vermieten oder verkaufen wollen, energetische Infos über ihre Häuser  geben soll und auf Möglichkeiten der energeitschen Sanierung aufmerksam machen soll. Also eigentlich macht der Energiepass Hessen genau das, was der Energieausweis macht. Nur, dass das Ding ganz offensichtlich kein offizielles Dokument ist, welches als Energieausweis zählt. Warum sollte ich aber einen energiepass Hessen bestellen, wenn ich genauso gut einen Energieausweis nehmen kann, der, falls ich doch mal das Haus in naher Zukunft verkaufen oder vermieten muss, den gesetzlichen Anforderungen entspricht? Immerhin ist der Energieausweis 10 Jahre gültig und wer weis, ob sich in dieser langen Zeit nicht grundsätzlich etwas ändert, was mich zum auszug aus dem eigenen Haus veranlasst. Deshalb sehe ich schlichtweg keinen Sinn in dem Energiepass Hessen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?