Die Energieeffizienz beschreibt den Nutzungsgrad der Energie, die in ein Verbrauchssystem eingespeist wird. Sie variiert je nach Gebäudetyp und Baujahr. Durch Maßnahmen zur effizienten Energienutzung lassen sich die Energiekosten oft stark reduzieren.
Kosten und Nutzen
Mit der Energieeffizienz bezeichnet man das Verhältnis von Energieaufwand zum Nutzen der eingesetzten Energie. Je weniger der aufgewandten Energie verloren geht, desto effizienter ist ein System. Das Ziel einer effizienten Energienutzung ist, in möglichst hohem Maße Nutzenergie aus der aufgewandten Energie zu gewinnen und die Energieverluste so gering wie möglich zu halten
Energieverluste
Energieverluste entstehen vor allem durch Dissipation, also das Entweichen von Energie z.B. in Form von Wärme, aus dem System heraus. Dies kann während des Energietransports, der Verteilung und der Nutzung geschehen. Energieverluste entstehen auch durch mangelnde Gebaudedämmung. Ungenutzte Energieanteile können durch Maßnahmen wie Wärmerückgewinnung oder Nutzung der Abwärme zurück gewonnen werden, was die Energieeffizienz steigert. Auch die Steigerung des Wirkungsgrades der Endgeräte trägt zu einer verbesserten Energieeffizienz bei.
Energieeffizienzklassen
Im Energiepass der Deutschen Energie Agentur dena werden Gebäude gemäß ihres Energieverbrauches in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Diese reichen von Klasse A bis I und werden im Energieausweis in Form eines Bandtachos dargestellt. Altbauten fallen in die schlechteren Energieeffizienzklassen, während in modernisierten Gebäude und Neubauten die eingesetzte Energie effizienter genutzt wird.