Archiv des Tags ‘Energie sparen’

Tipps fürs Energiesparen: Wärmedämmung

Mittwoch, den 1. Februar 2012

Die Heizkosten bilden einen sehr großen Anteil in den regelmäßigen Kosten, die für eine Mietwohnung ebenso wie für ein Eigenheim gezahlt werden müssen. Je kälter die Temperaturen im Winter werden, desto höher steigen auch diese Kosten. In einer Mietwohnung kann der Preis für die Heizung fast nur gesenkt werden, indem die Temperatur herunter geregelt wird. Doch im Eigenheim lässt sich der Verlust von Heizenergie effektiver reduzieren.

Foto: Daniel Bleyenberg_pixelio.de

Schwachpunkte erkennen
Jedes Haus hat Schwachpunkte in Sachen Wärmedämmung. Mit einer Wärmebildkamera kann von außen sehr gut gesehen werden, an welchen Stellen die Heizenergie eher nach außen geleitet als in den Wohnräumen gehalten wird. Häufig lassen sich kleine Schwachstellen sehr schnell verschließen, wenn man nur weiß, wo sie sind. So helfen zum Beispiel hochwertige Fenster nur mäßig, wenn die Anbringung ans Haus schadhaft ist. Fensterbänke aus durchgehendem Stein leiten die Wärme ideal nach außen. Solche Wärmebrücken sollten beim Bau eines Hauses daher dringend vermieden werden. Auch Bohrlöcher, die zum Beispiel für ein Gerüst notwendig waren, können zu Wärmebrücken werden, wenn sie nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen wurden. Solche Wärmebrücken fühlen sind im Winter eher kalt an. Die kondensierte Feuchtigkeit der warmen Raumluft siedelt sich dort an und bietet den idealen Nährboden für Schimmel.

Isolierung anbringen

Bei neu gebauten Häusern wird meist eine Wärmedämmung eingeplant, die etwa 15 cm dick auf die gemauerten Wände aufgetragen wird. Bei älteren Häusern ist eine Dämmung in dieser Breite häufig nicht möglich. Doch auch hier kann noch eine sinnvolle Isolierung angebracht werden. Dünnere Dämmstoffe können eine ähnlich gute Wirkung erzielen wie dicke Styroporplatten. Auch der höhere Preis dieser Dämmung kann sich im Laufe der Zeit wirtschaftlich bezahlt machen. Zudem kann über bestimmte Membranen verhindert werden, dass sich durch die Dämmung Feuchtigkeit in den Wänden sammelt. So kann die Gefahr der Schimmelbildung in gedämmten Wänden erheblich verringert werden

Tipps fürs Energiesparen: Eigenschaften des Grundstücks beachten

Donnerstag, den 12. Januar 2012

Energiesparendes Bauen beginnt schon lange vor der eigentlichen Bauphase, bereits beim Grundstückskauf können umweltbewusste Bauherren auf bestimmte Eigenschaften achten, um das Gebäude möglichst ressourcenschonend zu errichten. In den meisten Neubaugebieten müssen Bauherren bestimmte behördliche Auflagen erfüllen, außerdem gibt es Beschränkungen bei der Gebäudeausrichtung und dem äußeren Erscheinungsbild. Die beste Planung wird wertlos, wenn große Südfenster und eine Erdwärmeanlage nicht installiert werden dürfen, weil die Genehmigungen durch das Bauamt nicht erteilt werden.

Zusätzlich ist auch die Lage des Grundstücks beim Hausbau entscheidend. Stehen auf dem Nachbargrundstück eventuell größere Nadelbäume, die auch im Winter das Gebäude beschatten? Liegt das Grundstück an einem Hang? Bereits in der ersten Planungsphase sollten zukünftige Eigentümer die Eignung des Grundstücks und die speziellen Eigenschaften berücksichtigen, damit es während der Bauphase nicht zu bösen Überraschungen kommt, weil erforderliche Genehmigen nicht bewilligt werden und der Bauherr keinen Einfluss mehr darauf nehmen kann. Im schlimmsten Fall muss die komplette Planung geändert werden.

Günstige Voraussetzungen für ein energiesparendes Haus

Foto: RainerSturm_pixelio.de

Schon vor dem Bau sollten zukünftige Hausbesitzer einen besonderen Wert auf die Ausrichtung des Gebäudes legen. Der Bereich des Hauses, in dem sich der größte Teil des alltäglichen Lebens abspielt, sollte nach Süden ausgerichtet werden, da dadurch im Winter weniger Heizenergie aufgewendet werden muss. Schlafzimmer und andere wenig genutzte Räume können dagegen durchaus im Norden liegen, da der Heizbedarf dort ohnehin geringer ist.

In dicht besiedelten Gebieten müssen Bauherren zusätzlich auf die Größe des Grundstücks und die behördlichen Auflagen achten. Wer sich für ein kleineres Grundstück entscheidet, hat unter Umständen nicht den Platz für eine größere Erdwärme- oder Solarthermie-Anlage, außerdem können die möglichen Heizanlagen durch zusätzliche Auflagen deutlich teurer werden. Wenn aufgrund der Auflagen eine Holzpelletheizanlage nur installiert werden darf, wenn der Schornstein mit einem Partikelfilter ausgerüstet ist, können schnell Mehrkosten von mehreren 1000 Euro entstehen, für die ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht. Wer die Lage und die Eigenschaften des Grundstücks von vornherein in die Planungen einbezieht, kann sich viel Ärger und einiges an Zeit ersparen.

Energieausweis für den Präsidenten

Montag, den 21. Juli 2008

Focus Online berichtet über Energieausweise für Regierungsgebäude.  Das für mich ein wenig erstaunliche Ergebnis ist, dass Bundespräsident Horst Köhler in dme Gebäude residiert, welches am umweltfreundlichsten ist. Wobei es sich nicht um das Schloss Belevue sondern um die Arbeitsstätte Bundespräsidialamt handelt. Eine Phozovoltaikanlage auf dem Dach und Fernwärme sowie der Verzicht auf eine Klimaanlage zeichnen das Gebäude aus.

Was bringt der Energieausweis Vermietern und Mietern?

Freitag, den 26. Oktober 2007

Der Energieausweis kann auch durchaus für Vermieter interessant sein, die bereits feste Mieter für ihr Haus besitzen. Aufgrund dem im Energieausweis gemachten Vorschläge zum Energiesparen, die insbesondere beim Bedarfsausweis sehr dezidiert ausfallen, kann der Vermieter das Haus energetisch nachbessern. Das senkt die Nebenkosten in form von Heizkosten. Der Vermieter kann dann beispielsweise die Grundmiete erhöhen, aber immer noch unter den Kosten der vorherigen Miete + Nebenkosten bleiben. Das freut dann Vermieter und Mieter. Der Vermieter kann über die Erhöhung seine Investition langfristig wieder zurückgewinnen. Gleichzeitig werden Umweltressourcen geschont.