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Energiepass unverzichtbar beim Hauskauf

Montag, den 21. Februar 2011

Augen auf beim Hauskauf – das sollten alle zukünftigen Eigenheimbesitzer beachten. Ob man ein Haus selber baut oder ein bereits erbautes Haus käuflich erwirbt. Es ist wichtig die Kosten und auch auf andere Dinge rund um den Erwerb einer Immobilie im Blick zu haben. So können sich die Kaufwilligen schon im Internet vorab ein umfangreiches Wissen aneignen. Dennoch wird empfohlen, dass man sich Unterstützung durch einen Profi holt.

Gerade wenn sich Neu-Eigenheimbesitzer für eine bereits bestehende Immobilie entscheiden, müssen verschiedene Faktoren abgeklärt werden. Sinnvoll ist es, sich einen Fachmann in Form eines Gutachters an die Seite zu stellen. Sicherlich sind hier in erster Linie hohe Kosten zu erwarten, die sich allerdings schnell wieder auszahlen. Falls der Gutachter Mängel am Haus feststellt, hat man eine gute Grundlage für die spätere Preisverhandlungen. Die Immobilienpreise können so aufgrund des individuellen Zustands des Hauses variieren.

Neubau - Dachzimmer im Rohbau (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Bei der Prüfung eines Hauses sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Die Bausubstanz ist ein entscheidender Faktor. Sollten hier schon Mängel zu finden sein, ist die Möglichkeit das  Feuchtigkeit eindringt sehr hoch. Das kann Schimmelbefall und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Wenn ein Haus seit längerem zum Verkauf steht ist auch die Außenanlage zu begutachten. Es können unerwartete Kosten auf den neuen Besitzer zukommen.

Durch die Einführung des Energieausweises wird mittlerweile ein stärkeres Augenmerk auf den Energieverbauch eines Hauses gelegt. Nach dem Alter der Immobilie richtet sich auch der Aufwand der Überprüfung. Viele Hausherren vergessen über die Zeit regelmäßig zu renovieren oder Instandhaltungsmaßnahmen an dem Eigenheim durchzuführen. Dadurch kann es zu Mängeln gerade im Bereich des Energieverbrauches kommen.

Am aufschlussreichsten ist ein Energiepass, der aufgrund des Energiebedarfs der im Haus verwendeten Bauteile gemessen wurde. Mögliche Schwachstellen bei einem Haus können die Dämmung im Dach sein, die Abdichtung der Fenster, die Wärmedämmung der Außenfassade, der Keller und eine veraltete Heizungsanlage. Auch auf  Strom- und Wasserleitungen muss besonders Augenmerk gelegt werden. Hier sind einige tausend Euro bei den Preisverhandlungen einzusparen. Wichtig für Verkäufer und Käufer zu wissen ist, dass bei einem Verkauf ein vollständiger Energiepass Pflicht ist.

Ein qualifizierter Berater sollte aufgesucht werden. Eine Analyse zum Energieverbrauch und –bedarf kann mehrere Seiten umfassen und kostet nicht mehr als ca 50 Euro. Es kann entweder eine Einschätzung durch ein Gespräch in der Verbraucherzentrale erfolgen oder aber ein Berater kommt zum jeweiligen Haus und erstellt einen Bericht mit persönlicher Handlungsempfehlung.

Somit können durch kleine Tricks und die Empfehlung eines Gutachters mehrere tausend Euro eingespart werden und das Risiko des bösen Erwachens nach den Hauskauf ist zu minimieren.

Makler mögen den Energieausweis nicht

Dienstag, den 9. Dezember 2008

Ein Immobilienportal hat eine Umfrage unter den das Portal nutzenden Maklern gestartet, was diese vom Energieausweis halten.  Laut Presseportal.de befürchtet die Mehrheit de rMakler einen deutlichen Mehraufwand an bürokratischer arbeit durch den Energieausweis. Interessant fand ich dagegen die Aussage, dass bereits jeder Vierte an einem Hauskauf Interessierte nach einem Energieausweis für das ihn interessierende Kaufobjekt fragt.

Ich kann mir vorstellen, dass ein Makler, dessen zu verkaufende Objekte keine so gute Energiebilanz aufweisen, von dem Energieausweis weniger begeistert ist. Andererseits ist eine gute Energiebilanz, die man mit einem Energieausweis nachweisen kann ja auch ein gutes Verkaufsargument.