Klimafaktoren
Freitag, den 28. September 2007Die Klimafaktoren des Grundstückes sollten bei der Planung eines Hausbaus unbedingt berücksichtigt werden. Durch eine entsprechende Vorgehensweise können negative Klimaeinflüsse wie Wind und Regen abgemindert und positive genutzt werden.
Welche Klimafaktoren gibt es?
Die wichtigsten Klimafaktoren sind die geografische Breite, die die grundsätzlichen Temperaturen in einer Region bestimmt. Die Lage eines Ortes am Meer dämpft die Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter, sorgt aber auch für eine erhöhte Menge an Niederschlag als im Binnenland. In höheren Lagen und Bergregionen sind die Temperaturen niedriger. Auf der dem Wind zugewandten Seite fällt mehr Niederschlag als auf der abgewandten Seite.
Einfluss der Klimafaktoren auf den Energieverbrauch
Beim Bau eines Hauses sollten die Klimafaktoren in Betracht gezogen werden, da durch eine klimagerechte Bauweise viel Energie und somit Geld gespart werden kann. Direkte und indirekte Sonneneinstrahlung, Niederschlag und Windrichtung sollten bei der Planung mit einbezogen werden. Dann kann das Gebäude dementsprechend auf dem Grundstück platziert werden. So können z.B. durch eine Ausrichtung der Hauptwohnräume nach Süden Heizkosten gespart werden.
Klimagerechtes Bauen
Neben der Sonneneinstrahlung sollten auch andere Klimafaktoren bedacht werden. Klimagerechtes Bauen in unserer gemäßigten Klimazone erfordert Schutz vor winterlicher Auskühlung (z.B. durch Lage zum Wind, Dämmung und Beschattung) und Schutz vor Niederschläge, die in manchen Gegenden stark sein können. Durch eine entsprechende Planung kann man sicher stellen, dass Niederschlag und Wind möglichst wenig negative Einflüsse haben. Außerdem ist der Energiebedarf eines Hauses deutlich geringer, wenn Klimafaktoren berücksichtig wurden.