Wärmedurchgangswiderstand
Freitag, den 5. Oktober 2007Als Wärmedurchgangswiderstand wird der Widerstand bezeichnet, den ein Bauteil der abfließenden Wärme entgegen bringt. Der Temperaturunterschied zwischen Außenluft und Raumluft wird bei der Berechnung mit einem Kelvin angesetzt.
Wärmedämmung der Außenwände
Der abfließenden Wärme wird durch Bauteile ein bestimmter Widerstand entgegen gesetzt. Vor allem bei Außenwänden stellt der Wärmedurchgangswiderstand einen wichtigen Kennwert dar. Er kann spezifisch für ein Material bestimmt werden, wobei auch der Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Außenluft berücksichtig wird. Der Wärmedurchgangswiderstand gibt Auskunft über die Dämmeigenschaften eines Materials.
Berechnung des Wärmedurchgangswiderstandes
Der Wärmedurchgangswiderstand ist der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten. Der Wärmedurchgangskoeffizient wird auch als Wärmedämmwert bezeichnet. Er ist die Maßeinheit für den Wärmestromdurchgang durch eine Schicht von Materialien. Er gibt die Energiemenge an, die in einer Stunde durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die Außen- und Innentemperatur um 1 Kelvin unterscheiden. Dieser Koeffizient wird in W/(K*m²) angegeben, der Wärmedurchgangswiderstand als sein Kehrwert entsprechend in (K*m²)/W.
Durchlassfähigkeit von Materialien
Für die Wärmeübertragung gelten bestimmte Grenzwerte, die eingehalten werden müssen. Je höher der Wärmedurchgangswiderstand, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften des jeweiligen Bauteils. Das ist nicht nur aus Wärmeschutzgründen vorteilhaft, sondern hilft auch, Energie zu sparen, da die Abgabe von Wärme an die Außenluft und damit ein Energieverlust verringert werden.