Tipps fürs Energiesparen: Richtige Fensterdämmung

Den Energieausweis gibt es bald seit drei Jahren und findet ganz allmählich Anwendung in der Immobilienwelt. Sicherlich muss noch Einiges getan werden, damit der Ausweis eine feste und unumgängliche Größe bei dem Thema „Haus und Wohnung“ wird. Mit Hilfe des Energieausweises sollen eventuelle Mängel an einer Immobilie schneller sichtbar gemacht und Schwachstellen ausgebessert werden. So dass unnötiger Energieverlust vermieden werden kann und die Bewohner der Immobilie entsprechende Einsparungen verbuchen können.

Doch wo und wie können Vermieter und Eigenheimbesitzer die Anforderungen umsetzen? Der Energieausweis untersucht unter anderem die im Haus verwendeten Bauteile und hält den aktuellen Abnutzungsgrad fest. Daraus ergibt sich für einige Bereiche im Haus eventuell Handlungsbedarf. Mögliche Schwachstellen können die Dämmung am Dach sein, eine veraltete Heizungsanlage oder die Abdichtung der Fenster. Bei einer veralteten oder nicht mehr funktionierenden Fensterdämmung kann viel Geld und Wäre zum Fenster raus gepustet werden.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de

Grundsätzlich ist Luft ein schlechter Wärmeleiter, bewegte Luft hingegen kann viel Wärmeenergie transportieren.  So kann ein zu starker Luftstrom auch einen eigentlich recht warmem Raum als kühl erscheinen lassen. Besonders fällt das in den Winter-  und Übergangsjahreszeiten auf, wenn es draußen oft kalt und nass ist, da feuchte Luft mehr Wärme transportieren kann, weil sie Waser enthält. Damit die Räume nicht auskühlen, versuchen die Bewohner gegen diese Kälte anzuheizen und ein endloser Kreislauf nimmt seinen Lauf.

Was kann man dagegen machen? Zum Einen ist die etwas kostenintensivere Variante ist das Einsetzen von neuen Fenstern, die den neusten Energievorschriften entsprechen.  Hier sollte allerdings auch ein Fachmann vor Ort sein und die Fenster entsprechend ein- und aussetzen. Eine preiswerte Variante ist die Fensterabdichtung mittels eines Dichtbandes. Das findet man in jedem gut sortierten Baumarkt und es bietet sich für die schmale Brieftasche an. Das Anbringen eines solchen Dichtbandes kann auch alleine vorgenommen werden. Das Fenster sollte in der Innenpfalz gründlich gereinigt sein, damit das Band gut eingeklebt werden kann und dadruch entsprechend lange hält. Je nach Qualität der Dichtungsmasse sollten die Bänder alle zwei bis fünf Jahre ausgetauscht werden. Eine mögliche Ersparnis kann sich bei einer durchschnittlich großen drei Zimmern Wohnung auf 50-100 Euro jährlich belaufen. Abhängig ist das hier sicher von der Qualität des Dichtbandes und der Anzahlt der abzudichtenden Fenster.

Wer nach dem Energieausweis handeln möchte und eine langfristige Lösung anstrebt, sollte über das Austauschen der alten Fenster durch neue Fenster nachdenken. Die Energieeffizienz ist dadurch deutlich mehr gegeben.

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